
Öl-, und Spritpreise entspannen sich immer wieder mal für kurze Zeit, bevor sie dann wieder steigen- der Gaspreis folgt diesem Verlauf zeitverzögert. Die Energiepreise haben mittlerweile ein hohes Niveau erreicht – mit steigendem Trend. Da lohnt ein Blick auf den eigenen Umgang mit Energie. Schon mit geringen Veränderungen im Alltag lassen sich im Jahr um die 100 Euro sparen:
- Kleiner Dreh am Heizregler: Nur ein Grad weniger im Raum senkt den Energieverbrauch um circa sechs Prozent. Temperaturen zwischen 18 Grad im Schlafzimmer und 21 Grad in der guten Stube reichen in Wohnräumen meistens aus. Nachts und wenn alle Familienmitglieder außer Haus sind, empfiehlt sich, die Heizung noch weiter runterzufahren. Gar nicht zu heizen, ist dagegen nicht ratsam: denn die Innenwände kühlen dadurch zu stark ab, und das Schimmelrisiko nimmt zu.
- Richtiges Lüften: Stehen Fenster und Türen länger auf Kipp, entweicht in der Heizperiode allzuviel der teuren Wärme. Besser ist, mehrmals am Tag für einige Minuten gut durchzulüften. Denn abgestandene Luft mit hoher Feuchtigkeit in den Innenräumen sollte regelmäßig gegen frische Luft mit relativ geringer Feuchte ausgetauscht werden. Die Kombination aus hoher Luftfeuchtigkeit sowie kalten Innenwänden und –bauteilen lässt leicht Schimmel entstehen.
- Licht durch Energiesparlampen: Die Sparvarianten kosten zwar mehr als Glühbirnen, brauchen aber bei gleicher Lichtausbeute circa 75 Prozent weniger Strom und halten zehnmal so lange. Unterm Strich sorgt die Kompaktleuchtstofflampe, besser bekannt unter dem Namen Energiesparlampe, für ein Plus von rund 100 Euro in der Haushaltskasse. Die Einsparung entspricht etwa dem Zehnfachen des Anschaffungspreises.
- Stand-by unter Kontrolle: HiFi-Anlagen, Fernseher, aber auch Küchen- und Akkugeräte bleiben häufig in Warteposition (Stand-by-Modus) und stehen somit ständig unter Strom. Dieser Leerlauf verschlingt locker pro Jahr 50-80 Euro. Deshalb ist es ratsam, den Stecker zu ziehen oder eine abschaltbare Steckdosenleiste zu benutzen - sofern dadurch keine wichtigen und zeitaufwendigen Programmierungen verloren gehen.
- Optimale Plätze für elektrische Geräte: Kühlschränke und Gefriergeräte sollten nicht neben dem Herd, sondern möglichst an einem kühlen Platz stehen. Jedes Grad plus oder minus in der Umgebungstemperatur steigert bzw. senkt den Stromverbrauch um sechs Prozent. Auch dicker Reif im Kühlgerät verbraucht unnötig Energie und Geld. Rechtzeitiges Abtauen schont das Portemonnaie.
- Ökonomisches Autofahren: Wer seine Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss anpasst, mit niedriger Drehzahl fährt, auf einen leicht erhöhten Reifendruck achtet und auf einen Dachgepäckträger verzichtet, kommt mit weniger Sprit aus.