Die Digitalisierung der TV-Technik seit Mitte der 1990er Jahre inklusive der Möglichkeit der Datenkompression (MPEG)hat zur Entwicklung des HDTV-Standards geführt. In USA und Japan ist diese Technik schon eingeführt.
SDTV
HDTV
- 1080i/25 arbeitet mit einer vertikalen Auflösung von 1080 Zeilen und einer horizontalen Auflösung von 1920 Pixeln pro Zeile, somit 1920 x 1080 = 2.073.600 Bildpunkte. Der Bildaufbau erfolgt mittels Halbbildern im „Zeilensprungverfahren“ („interlaced“ -verflochten, verschachtelt).
- 720p/50 arbeitet mit einer vertikalen Auflösung von 720 Zeilen und einer horizontalen Auflösung von 1280 Pixeln pro Zeile, somit 1280 x 720 = 921600 Bildpunkte. Der Bildaufbau erfolgt mittels nacheinander dargestellter Vollbilder („progressive“ = fortschreitend).
Interlaced vs progressive
Die einzelnen Zeilen werden nacheinander übertragen und untereinander dargestellt.
Bei PAL-Norm hat ein Fernsehbild eine Bildwiederholfrequenz von 25 Hertz ( d.h. es wird 25 mal pro Sekunde geschrieben)
Eine Bildwiederholfrequenz von 25 Hertz würde jedoch zu einem unerträglichen Flimmern führen. Ein Bild teilt man daher in zwei Halbbilder auf. Im ersten Halbbild werden die ungeraden Zeilen (1,3,5,...) vom Elektronenstrahl geschrieben, im zweiten Halbbild die geraden Zeilen (2,4,6,...). Die Trägheit des Auges und Nachleuchten der Phosphorschicht der Bildröhre ergeben die Wahrnehmung eines Vollbildes.
