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Warum überhaupt HDTV?

Seit Einführung des Schwarzweiss-Fernsehens im Jahre 1952 ist die Auflösung (Anzahl der Bildpunkte) in Deutschland gleich geblieben. Auch mit der Einführung des PAL-Farbfernsehens im Jahre 1967 bzw. der Einführung des Videotextes in den 1980er Jahren wurde nichts an dieser Fernsehauflösung verändert.

Die Digitalisierung der TV-Technik seit Mitte der 1990er Jahre inklusive der Möglichkeit der Datenkompression (MPEG)hat zur Entwicklung des HDTV-Standards geführt. In USA und Japan ist diese Technik schon eingeführt.


SDTV

  • Die herkömmlichen TV-Technik ist das so genannte SDTV (Standard Definition TV)

  • Die Bildauflösung in SDTV auf PAL-Basis beträgt bei 576 aktiven Zeilen und 768 Bildpunkten pro Zeile 442368 Bildpunkte

  • Das Bildformat kann 4:3 oder 16:9 betragen



  • HDTV

  • HDTV wird grundsätzlich im Breiten-Höhenverhältnis 16:9 ausgestrahlt.

  • Eine wesentliche Verbesserung von HDTV gegenüber SDTV lieget in der Bildauflösung, also in der Anzahl der Bildelemente („Pixel“)

  • In Deutschland werden zwei HDTV-Varianten verwendet, die mit 1080i/25 bzw 720p/50 bezeichnet werden.


    • 1080i/25 arbeitet mit einer vertikalen Auflösung von 1080 Zeilen und einer horizontalen Auflösung von 1920 Pixeln pro Zeile, somit 1920 x 1080 = 2.073.600 Bildpunkte. Der Bildaufbau erfolgt mittels Halbbildern im „Zeilensprungverfahren“ („interlaced“ -verflochten, verschachtelt).
    • 720p/50 arbeitet mit einer vertikalen Auflösung von 720 Zeilen und einer horizontalen Auflösung von 1280 Pixeln pro Zeile, somit 1280 x 720 = 921600 Bildpunkte. Der Bildaufbau erfolgt mittels nacheinander dargestellter Vollbilder („progressive“ = fortschreitend).

    Interlaced vs progressive
    Die einzelnen Zeilen werden nacheinander übertragen und untereinander dargestellt.
    Bei PAL-Norm hat ein Fernsehbild eine Bildwiederholfrequenz von 25 Hertz ( d.h. es wird 25 mal pro Sekunde geschrieben)
    Eine Bildwiederholfrequenz von 25 Hertz würde jedoch zu einem unerträglichen Flimmern führen. Ein Bild teilt man daher in zwei Halbbilder auf. Im ersten Halbbild werden die ungeraden Zeilen (1,3,5,...) vom Elektronenstrahl geschrieben, im zweiten Halbbild die geraden Zeilen (2,4,6,...). Die Trägheit des Auges und Nachleuchten der Phosphorschicht der Bildröhre ergeben die Wahrnehmung eines Vollbildes.



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    Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
    Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V., Seppel-Glückert-Passage 10, 55116 Mainz
    Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/link231312A.html