Heizen mit Holz hieß für die Hausbesitzer jahrzehntelang viel Arbeit beim Beschaffen, Lagern, Zerkleinern und Nachladen des Brennstoffs. Seitdem es jedoch so genannte „Holzpellets“ als Brennstoff gibt, kann man auch mit Holz vollautomatisch und bequem heizen. Holzpellets sind genormte, zylinderförmige Presslinge aus naturbelassenem, getrocknetem Restholz mit einem Durchmesser von 6-8 Millimeter und einer Länge von 10 bis 30 Millimeter. Sie werden mit einem Tankwagen geliefert und sind seit einiger Zeit sogar billiger als Heizöl. Die Pellets werden vom Lagerraum automatisch per Saugleitung oder Förderschnecke zum Heizkessel transportiert. Die modernen Holzpelletkessel sind mit einer Lambda-Sonde zur optimalen Regelung bei niedrigem Schadstoffausstoß, mit einer automatischen Zündung sowie einem Gebläse für die richtige Verbrennungsluftzufuhr ausgestattet. Der Ascheanfall ist relativ gering und liegt bei rund 20 kg pro Jahr bei einem Einfamilienhaus. Der Ascheaustrag kann entweder automatisch oder in größeren Abständen per Hand erfolgen. Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten für den Pelletkessel werden durch Fördermittel des Bundes etwas erträglicher.
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