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Wie Sie sich vor Datenklau und -missbrauch schützen können

  • Üben Sie grundsätzlich Zurückhaltung bei der Weitergabe von Daten. Datensparsamkeit schützt!

  • Einige Unternehmen führen gezielt Gewinnspiele oder Verlosungen durch, um an Ihre Daten zu kommen. Streichen Sie die den Hinweis, dass Ihre Daten für Werbezwecke genutzt werden können oder deaktivieren Sie das vorgesetzte Häkchen. Ergänzen Sie gegebenenfalls handschriftlich: "Keine Datenweitergabe an Dritte!"
Prüfen Sie sorgfaltig, ob Sie eine Einwilligung erteilen wollen.

  • Punkte sammeln mit Rabatt- oder Kundenkarten? Beantworten Sie Haushaltsumfragen am Telefon? All dies sind gängige Methoden, um an Ihre persönlichen Daten zu kommen.

  • Sehen Vertragsformulare überflüssige Angaben vor, füllen Sie diese nicht aus. Fragen Sie gegebenenfalls nach dem Zweck der Datenerhebung.

  • Sie können sich bei Unternehmen danach erkundigen, welche Daten diese über Sie gespeichert haben, woher diese die Daten haben und an welches Unternehmen die Daten weitergeleitet wurden. Einen Musterbrief finden Sie hier.

  • Sind Ihre Daten bereits im Umlauf, widersprechen Sie der Nutzung bei der verantwortlichen Stelle. Einen Musterbrief finden Sie hier.

  • Tragen Sie sich in die vom Deutschen Direkt-Marketing-Verband (DDV) erstellte Robinson-Liste ein. Die dem DDV angeschlossenen Unternehmen erhalten dann die Nachricht, dass Sie keine Werbung per Post wünschen. Adresse: DDV, "Robinson-Liste", Postfach 1401, 71243 Ditzingen. Link öffnet in neuem FensterHier können Sie sich online eintragen. An diese Liste halten sich aber nur die dort angeschlossenen Unternehmen!

  • Unerwünschter Werbeanruf? Seien Sie (auch) unhöflich und legen Sie einfach auf. Werbeanrufe ohne Einwilligung sind unzulässig. Lassen Sie sich nicht in Gespräche verwickeln. Können Sie das werbende Unternehmen identifizieren, wenden Sie sich mit der Information an die Verbraucherzentrale und die Bundesnetzagentur.

  • Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge. Sollten Sie Unregelmäßigkeiten feststellen, wenden Sie sich an Ihre Bank. Einer unrechtmäßigen Abbuchung sollte so schnell wie möglich widersprochen werden. Einen Musterbrief finden Sie hier.

  • Stellen Sie gegebenenfalls Strafanzeige, wenn ohne Ihre Einwilligung eine Kontoabbuchung erfolgt ist.

Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V., Seppel-Glückert-Passage 10, 55116 Mainz
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/link520051A.html