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Titelbild des Ratgebers Wenn die Pfändung droht

Wenn die Pfändung droht


11,90 EURO
160 Seiten

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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

26.03.2010
Woher kommt mein Osterei?
Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Färben

Wer bei gefärbten Ostereiern wissen will, wie frisch sie sind und ob sie aus Freilandhaltung stammen, tappt leider meist im Dunkeln, kritisiert die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Lediglich gefärbte Eier, abgepackt im Karton, tragen zumindest ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Bunte Ostereier müssen keinen Erzeugercode, also den berühmten Stempel, tragen. Grund: Sie zählen rechtlich zu den Eiererzeugnissen. Wer beispielsweise Wert auf ein frisches Osterei aus Biohaltung legt, kommt ums selber färben nicht herum, so die Verbraucherzentrale.
Der Stempel auf dem ungefärbten, rohen Ei gibt Auskunft über die Haltungsform und die Herkunft. Anstelle der klassischen Käfighaltung gibt es jetzt die Kleingruppenhaltung. Diese ist an der 3 als erster Ziffer des Eierstempels zu erkennen. Die 2 steht für Bodenhaltung, die 1 für Freilandhaltung und die 0 für Bio-Eier. Beim anschließenden Länderkürzel steht DE für Deutschland, NL für die Niederlande, BE für Belgien. Die Zahlenfolge danach identifiziert den Herkunftsbetrieb und die Stallnummer.
Nur der Blick in den Karton auf den Eierstempel gibt hier Gewissheit. Die Packstellennummer auf dem Karton besagt lediglich, wo die Eier abgepackt wurden. Unter Link öffnet in neuem Fensterwww.was-steht-auf-dem-Ei.de kann man Näheres zu kontrollierten Legebetrieben erfahren.
Zum Färben der Eier eignen sich 7 bis 14 Tage alte Eier mit möglichst glatter Oberfläche am besten. Sie werden 10 bis 12 Minuten gekocht. Auf das anschließende Abschrecken sollte man besser verzichten, denn dies verkürzt die Haltbarkeit. Die Ernährungsberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt, Naturfarben zu verwenden. Eine reiche Farbpalette für den Farbsud bietet "Mutter Natur": Zwiebelschalen zau-bern orangebraune Eier, Kamilleblätter färben gelb. Rote Farbtöne erzeugt man mit Rotkohl oder Rote Beete, Heidelbeeren oder Malvenblüten sorgen für blaue und Spinat für grüne Eier. Werden die Eierschalen zuvor mit Zitronensaftkonzentrat bemalt, nehmen diese Stellen keine Farbe an und treten als weiße Muster hervor. Selbst gefärbte Eier sind bei Zimmertemperatur mehrere Tage haltbar. Sicherer ist jedoch die Aufbewahrung im Kühlschrank. Dort bleiben sie bis zu zwei Wochen genießbar.

Weitere Fragen rund ums Ei beantworten die Ernährungsberaterinnen der Verbraucherzentrale montags von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 13 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 01805-60 75 60 30 (0,14 Euro pro Minute aus dem Netz der Deutschen Telekom; Tarife aus den Net-zen anderer Anbieter können abweichen, Mobilfunkpreis maximal 0,42 Euro pro Minute).
VZ-RLP


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Ludwigsstrasse 6, 55116 Mainz
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/link703621A.html