"Der Handel muss leider nicht kennzeichnen, ob Tomaten aus dem Freiland oder dem Gewächshaus stammen oder ob die Trauben per Luftfracht transportiert wurden", erläutert Susanne Umbach, Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale. "Aber das Herkunftsland muss bei fast allen Obst- und Gemüsearten angegeben werden. Über diese Angaben können Kunden weit Gereistes vermeiden."
Heimische Saisonware zeichnet sich nicht nur durch kurze Transportwege, einen geringeren Energieverbrauch und weniger Treibhausgase aus. Sie kommt auch frischer auf den Tisch, hat mehr Geschmack und enthält meist weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln als importierte Ware. Freilandgemüse punktet zusätzlich: Es verursacht beim Anbau bis zu 30-mal weniger klimaschädliche Gase als Produkte aus beheizten Gewächshäusern.
Der Saisonkalender "Obst und Gemüse à la saison" kann hier herunter geladen werden. In den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale gibt es zusätzlich auch die Ratgeber CD-ROM "Obst und Gemüse à la
Saison". Sie liefert quer Beet, Strauch und Baum 82 Steckbriefe für heimisches Obst und Gemüse mit vielen Tipps und 999 Rezepten rund ums Jahr, deren Zutaten man individuell für unterschiedliche Personenzahlen ausrechnen lassen kann. Der Abholpreis beträgt 14,90 Euro. Für zuzüglich 2,50 Euro (Porto und Versand) wird sie auch nach Hause geliefert. Die Bestelladresse lautet: Verbraucherzentrale, Zentralversand, Adersstr. 78, 40215 Düsseldorf, Telefon 0211/3809 555, Telefax 0211/3809-235, E-Mail publikationen@vz-nrw.de. Telefonische Ernährungsberatung der Verbraucherzentrale gibt es montags von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 13 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 01805-60 75 60 30 (0,14 Euro pro Minute aus dem Netz der Deutschen Telekom; Mobilfunkpreis maximal 0,42 Euro pro Minute).
VZ-RLP
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


PDF