"Entgegen alter Voreingenommenheiten lässt sich Recyclingpapier einwandfrei mit Tintenfüllern und Bleistiften beschreiben. Auch der Einsatz von Radiergummi und Tintenkiller ist problemlos möglich", informiert Britta Münnekhoff, Referentin der Verbraucherallianz "fürs klima". "Und wer auf Recyclingpapier schreibt, leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz." Bei der Herstellung von Recyclingpapier wird deutlich weniger Energie verbraucht als für Papier aus Frischfasern. Und es muss kein Baum für die Herstellung des Papiers gefällt werden. Jährlich könnten fast 150.000 Tonnen CO2 eingespart werden, würden nur noch Büro- und Kopierpapiere aus Recyclingfasern eingesetzt, so die Berechnungen des Heidelberger ifeu-Instituts. Das Vorurteil, dass Recyclingpapier nicht für Drucker und Kopierer geeignet sei, entspricht ebenfalls nicht der Wahrheit. "Achten Sie beim Einkauf auf das Umweltzeichen ‚Blauer Engel’ ", so der Rat der Verbraucherzentrale. Es garantiert die ressourcenschonende Produktion aus 100 % Altpapier. Andere Bezeichnungen wie "holzfrei" sind irreführend, denn holzfreies Papier ist aus Zellstoff hergestellt, der jedoch aus Holz gewonnen wird.
Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können unter 06131 / 28 48 38 bzw. 06131 / 28 48 47 oder verbraucherfuersklima@vz-rlp.de kostenlos einen Klassensatz anfordern – solange der Vorrat reicht.
Die Aktion ist Teil der Verbraucherallianz "für mich. für dich. fürs klima. Und wird aus Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Weitere Informationen gibt es unter
www.verbraucherfuersklima.de. VZ-RLP
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