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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
09.09.2010
Fair schmeckt mir!
Faire Woche bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Bananensalat auf Karibische Art, Ziegenkäsenougat auf Zucchini mit Mangosauce und zum Nachtisch Basmati-Reis à la Creme mit Vanille, Honig-Balsam, Cashewkernen und gefüllter Schokolade. Klingt köstlich und hat eines gemeinsam: Alle Rezepte dieser Gaumenfreuden lassen sich mit Zutaten aus dem Fairen Handel zubereiten. Darauf will die "Faire Woche" vom 13. bis 23. September 2010 aufmerksam machen. Mit einer Info-Ecke informiert auch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in ihren Beratungsstellen über fair gehandelte Erzeugnisse.
"Neben dem bekanntesten Produkt Kaffee gibt es inzwischen eine große Vielfalt von Lebensmitteln aus Fairem Handel, die in Supermärk-ten, Bioläden und Weltläden erhältlich sind", so Iris Brenner von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Alle Besucher, die die Bera-tungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in der Fairen Woche aufsuchen, können die leckeren Rezepte gleich in Form eines Rezeptheftes mitnehmen. Kostproben fair gehandelter Schokolade können an Ort und Stelle verkostet werden.
Durch den Fairen Handel werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Produzenten und ihren Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika verbessert und der internationale Handel gerechter gestaltet. In den benachteiligten Regionen sind viele Menschen auch durch den Klima-wandel besonders betroffen. Bauern, die in Kooperativen organisiert und in Fair-Handels-Netzwerke eingebunden sind, können jedoch, wie Studien zeigen, besser auf die Folgen des Klimawandels reagieren. Sie profitieren gegenseitig vom unterschiedlichen Know-how und be-kommen überdies fachliche Unterstützung von den Fair-Handels-Organisationen. Mit besseren finanziellen Mitteln durch stabile Min-destpreise sowie langfristige Handelsbeziehungen schafft der Faire Handel die wirtschaftliche Grundlage und Reserven für neue Investitio-nen in neue Anbaumethoden und nachhaltige Techniken. Die ökologi-schen Mindestanforderungen im Fairen Handel tragen zudem dazu bei, die Fruchtbarkeit der Böden zu erhalten und Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren.
Interessierte können sich montags und mittwochs von 10 bis 15 Uhr und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr in den Verbraucherberatungsstellen der Verbraucherzentrale zum Thema Fairer Handel informieren und sich vom guten Geschmack fair gehan-delter Produkte überzeugen. Fragen zum Fairen Handel beantworten die Ernährungsexpertinnen der Verbraucherzentrale auch telefonisch montags von 9 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 13 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 01805 60 75 60 30 (0,14 € pro Minute aus dem Netz der Deutschen Telekom; max. 0,42 Euro aus den Mobilfunknetzen).
VZ-RLP
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