Der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum wird im Zuge des demographischen Wandels stark anwachsen, so die Einschätzung von Heide Marie Galle, Leiterin der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen. "Gebäude und Wohnungen sollten stufen- und schwellenlos ebenerdig zugänglich und mit breiten Türen und bodengleichen Duschen ausgestattet sein", so der Rat der Expertin. "Dann bieten sie Komfort, der allen zugute kommt und den auch immer mehr junge Leute zu schätzen wissen." Mehrfamilienhäuser sollten zudem über Aufzüge verfügen.
Sind Wohnungen oder Häuser nicht barrierefrei, ist dies für viele ältere Menschen ein Grund, umzuziehen und die vertraute Umgebung zu verlassen. Wohnraum, der nicht von allen Menschen genutzt werden kann, wird sich in Zukunft voraussichtlich nur noch mit Wertverlusten vermieten oder verkaufen lassen.
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