Etwa ein Drittel des Lebens verbringt ein Mensch im Bett. Wenn man älter wird, kann die Verweildauer im Bett oft erheblich länger sein als in jüngeren Jahren.
Die Gestaltung des Schlafraums den Bedürfnissen des Älterwerdens anzupassen, ist daher besonders wichtig.
Am besten steht das Bett mit der Kopfseite an der Wand und ist von drei Seiten zugänglich. Das Bett sollte nach Möglichkeit eine erhöhte Liegefläche von ca. 45 cm über dem Fußboden haben, das erleichtert das Aufstehen und Hinsetzen. Im Krankheitsfall, wenn Pflege nötig ist, sollte die Liegefläche auf ca. 80 cm angehoben werden können. Ein Fußende von ca. 70 cm Höhe hilft beim Aufstehen, weil man sich bequem darauf abstützen kann. Der Bettrost sollte verstellbar sein, so dass man den Oberkörper und die Beine hoch lagern und eine bequeme Sitzposition zum Lesen, Fernsehen oder zum Essen einnehmen kann. Komfortabel, weil man es selbst vom Bett aus steuern kann, ist ein Bettrost mit Elektromotor. Die richtige, individuell angepasste Matratze ergänzt den Rost. Gute Beleuchtung, eine Ablage für das Telefon, den Notruf, Lesestoff, Medikamente, den Wecker usw. sollten neben dem Bett in ausreichender Größe vorhanden sein. Ein fahrbarer, verstellbarer Tisch, dessen Fußgestell sich unter das Bett schieben lässt, ist eine gute Ergänzung zum Nachttisch und sollte im Schlafraum eines älteren Menschen nicht fehlen. Wichtig wäre noch der richtige Bodenbelag, der rutschfest, hygienisch und fußwarm sein sollte. Eine vom Bett aus schaltbare Beleuchtung und Bedienung der Geräte wäre sinnvoll.
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