15.09.2011

Ein "Fair"sprechen für mehr Perspektiven in den Ländern des Südens
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert über den Fairen Handel

Viele Produzenten von Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft und Bananen in den Entwicklungsländern arbeiten und leben unter ausbeuterischen Bedingungen. Auf diese Missstände macht alljährlich die "Faire Woche" aufmerksam, an der sich auch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz beteiligt. In diesem Jahr findet sie vom 16. bis 30. September unter dem Motto "Fair ist mehr!" statt. Interessierte können sich in dieser Zeit in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale rund um den fairen Handel informieren und fair gehandelte Lebensmittel wie Tee oder Süßigkeiten probieren.

Vom Fairen Handel profitieren zahlreiche Familien durch verbesserte Arbeitsbedingungen, ein regelmäßiges Einkommen und langfristige Abnahmeverträge. Zudem bieten Investitionen in Bildung und Kran-kenversorgung Perspektiven für eine gesicherte Zukunft.

"Greifen Sie beim Einkauf verstärkt zu Produkten aus Fairem Handel", so der Appell von Susanne Umbach, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale. Gerechtere Löhne im Fairen Handel führen in der Regel zu höheren, aber durchaus noch akzeptablen Preisen. Die Mehrkosten pro Tasse Kaffee, Tee oder Orangensaft betragen nur wenige Cent. Ein Großteil der fair gehandelten Lebensmittel stammt zudem aus ökologischer Produktion und bietet damit auch ein Plus für Umweltschutz, Lebensmittelqualität und Genuss - weitere wichtige Kaufargumente.

Ausführliche Informationen und Kostproben fair gehandelter Produkte gibt es in den letzten beiden Septemberwochen montags, mittwochs und donnerstags in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale. Lassen Sie sich von Tee und anderen Köstlichkeiten "fair"führen!


VZ-RLP


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Stand: 15.09.2011