28.12.2011

Silvesterkracher und Feuerwerk

Traditionell starten viele Bürgerinnen und Bürger mit Böllern und Raketen in das neue Jahr. Diese Feuerwerkskörper dürfen nur von Donnerstag, den 29. bis Samstag, den 31. Dezember 2011 verkauft und nur am 31. Dezember und 1. Januar abgebrannt werden. Damit die Silvesternacht ohne unangenehme Zwischenfälle vergeht, geben das Landesamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz einige wichtige Hinweise.

Kleinfeuerwerke der Kategorie 2 dürfen nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden. Bei Kleinstfeuerwerken der Kategorie 1 liegt die Altersgrenze bei 12 Jahren. Ein Verkauf in Selbstbedienung ist nur dann zulässig, wenn die Feuerwerkskörper in geprüften Verpackungen, also Klarsichtpackungen, angeboten werden und eine Kontrolle durch das Verkaufspersonal sichergestellt ist. Die eigene Herstellung von Knallkörpern ist grundsätzlich verboten. Nur die im Handel erhältlichen, als Kategorien 1 und 2 gekennzeichneten Feuerwerkskörper, bieten bei entsprechender Handhabung die Gewähr für einen gefahrlosen Umgang.

Um Unfälle oder unangenehme Zwischenfälle zu vermeiden, sollten Sie trotz guter Stimmung einige Tipps beherzigen:

  • Lesen Sie die mitgelieferte Gebrauchsanweisung stets aufmerksam und zünden Sie Knallkörper und Raketen nur im Freien.
  • Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu Menschen, Gebäuden, Bäumen und Kraftfahrzeugen.
  • Brennen Sie Knallkörper niemals gebündelt ab. Nutzen Sie Flaschen, Dosen oder andere Gefäße nicht als Explosionskörper und werfen Sie angezündete Knaller sofort weg.
  • Zünden Sie ausgegangene Feuerwerkskörper in keinem Fall wieder an, sondern übergießen Sie diese mit Wasser und machen Sie sie damit unschädlich.
  • Feuern Sie Raketen nur senkrecht von einem sicheren Standort ab. Zünden Sie Raketen niemals bei starkem Wind oder Windböen.

Es sollte selbstverständlich sein, mit Feuerwerkskörpern nicht auf Menschen oder Tiere zu zielen. Wer ganz sicher bei seinem kleinen privaten Feuerwerk sein möchte, sollte an einen bereit gestellten Eimer mit Wasser denken. Das Böllern in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern, Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen ist aus Sicherheitsgründen verboten. Verstöße können mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Ein Faltblatt mit weiteren Informationen zum "Verkauf und Aufbewahren von Silvesterfeuerwerk" ist beim Landesamt sowie bei der Verbraucherzentrale erhältlich. Im Internet kann es beim Landesamt herunter geladen werden.

VZ-RLP


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Stand: 28.12.2011