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So prüfen Facebook-Nutzer, ob Cambridge Analytica ihre Daten bekam

Stand:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Mit einer neuen Seite im Hilfebereich können Facebook-Nutzer prüfen, ob ihre Daten an Cambridge Analytica geflossen sein könnten.
  • Ein Link auf der Seite führt zur Übersicht der Anwendungen, die Nutzer bei Facebook verwenden.
  • Wie beim Smartphone lassen sich auch bei den Apps auf Facebook einige Berechtigungen einschränken. Wir erklären, wie.
Das App-Zentrum von Facebook bietet viele Spiele.

Im App-Zentrum von Facebook gilt Vorsicht: Einige der Spiele lassen sich Zugriff auf Ihre Daten gewähren und möchten auch in Ihrem Profil Beiträge posten.

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In Deutschland sollen rund 310.000 Facebook-Nutzer von der Daten-Affäre um Cambridge Analytica betroffen sein. Das britische Unternehmen soll über eine Facebook-Anwendung an persönliche Daten von 87 Millionen Facebook-Mitgliedern gekommen sein und sie für Wahlwerbung vor allem in den USA missbraucht haben.

Screenshot der Facebook-Seite, die Nutzern anzeigt, ob ihre Daten an Cambridge Analytica geflossen sein könnten.Wenn Sie Facebook nutzen und herausfinden möchten, ob Cambridge Analytica auch Ihre Daten haben könnte, bietet das soziale Netzwerk nun diese Seite im Hilfebereich an. Sie zeigt, ob Sie oder einer Ihrer Freunde jemals die Facebook-Anwendung "This Is Your Digital Life" verwendet haben. Damit konnte die britische Beraterfirma nämlich an die Nutzerdaten gelangen. Darüber hinaus gibt es einen Link direkt zu dem Bereich in den umfangreichen Einstellungen, in dem die Zugriffsrechte für Apps und Internetseiten gesteuert werden können.

Berechtigungen von Apps bei Facebook einstellen

Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass Facebook damit nicht etwa seine Apps meint, die man sich auf Smartphones und Tablets installieren kann. Es geht um Programme, die Facebook als Plattform nutzen und ebenfalls als Apps bezeichnet werden. Selbst wer meint, nie bewusst solche Anwendungen aktiviert zu haben, könnte dort Einträge finden. Denn solche Apps werden zum Beispiel von Firmen eingesetzt, um den Facebook-Login auf ihren eigenen Seiten zu ermöglichen. Dadurch muss der Nutzer kein neues Konto auf der Internetseite anlegen und spart sich das Merken eines weiteren Passworts. Diese Methode hat aber auch Nachteile, die wir im Artikel über "Single-Sign-On" erklären.

In einem anderen Artikel erklären wir, wie Sie Änderungen an Apps auf Facebook vornehmen können.

    Bis Anfang April 2018 hat Facebook außerdem die Möglichkeit angeboten, dass Nutzer bestimmen konnten, auf welche ihrer Daten solche Apps zugreifen dürfen, die ihre Freunde aktiviert haben. "Von anderen Nutzern verwendete Apps" hieß der Bereich, der inzwischen entfernt wurde. Laut Facebook dürfen Apps seit einiger Zeit generell nicht mehr auf Infos von Freunden zugreifen.