Kreditvermittler Maxda: Entschädigung für Kunden möglich

Stand:

Wer im Zeitraum Januar 2010 - Oktober 2017 beim Kreditvermittler Maxda Auslagen oder Reisekosten zu zahlen hatte, könnte nun Anspruch auf Entschädigung haben. Betroffene müssen sich jedoch innerhalb einer sechsmonatigen Frist melden.

Frau mit Smartphone und Vertrag
Off

Der Kreditvermittler Maxda hatte im Zeitraum Januar 2010 - Oktober 2017 von Kunden "Auslagen und/oder Reisekosten" für Kreditvermittlungen bzw. Vermittlungsversuche erhalten. Hierauf bestand jedoch kein Anspruch - was nach Mitteilungen der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern zu einem Strafverfahren gegen einen sog. faktischen Geschäftsführer führte, nicht jedoch gegen Maxda. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde ein Betrag von mehreren Millionen Euro eingezogen.

Sollten Sie also in dem genannten Zeitraum Auslagen oder Reisekosten an Maxda gezahlt haben, könnten Sie nun einen Entschädigungsanspruch haben. Dazu sollten Sie sich innerhalb von 6 Monaten an die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern wenden und Entschädigung beantragen. Diese Frist begann mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 30. April 2020. Den Antrag erhält man auf der Seite der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern. Hier muss man das entsprechende Formular wählen - je nach Zeitraum, in dem man selbst Auslagen hatte. Bitte beachten Sie auch die dort genannten Voraussetzungen für den Entschädigungsanspruch.