Jetzt als Verbraucherschule bewerben

Stand:

Die Auszeichnung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) startet in eine neue Runde. Bewerben können sich sowohl allgemein- als auch berufsbildende Schulen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Schulen können sich bis 30. September 2019 als "Verbraucherschule" bewerben.
  • Mit der Auszeichnung und dem Netzwerk sollen Schulen unterstützt werden, die sich im Bereich Verbraucherbildung engagieren.
  • Der vzbv fordert: Verbraucherbildung muss verpflichtend an Schulen eingeführt werden.
Gold-Auszeichnung als Verbraucherschule
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Zum dritten Mal zeichnet der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Schulen als „Verbraucherschulen“ aus. Bis zum 30. September 2019 können sich Schulen aus ganz Deutschland anmelden und bewerben, die sich für die Vermittlung von Alltags- und Konsumkompetenzen ihrer Schüler engagieren.

"Kinder und Jugendliche besitzen als bereits aktive und künftige Konsumenten enormen Einfluss und Macht. Für Unternehmen sind sie eine attraktive Zielgruppe. Gleichzeitig beginnen sie gerade erst, sich Wissen und Kompetenzen anzueignen", sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv. Schüler haben einen eigenen Handyvertrag, bewegen sich täglich im Internet und kaufen im Supermarkt ein. Verbraucherschulen vermitteln für diese und andere Herausforderungen das grundlegende Rüstzeug. Sie sind Vorbilder und zeigen auf, wie Verbraucherbildung Alltagskompetenzen vermittelt und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.

Jetzt können sich auch berufsbildende Schulen bewerben

Die Auszeichnung ehrt besonders engagierte Schulen und verschafft ihren vorbildlichen Projekten eine breite Öffentlichkeit. Damit setzt sie ein Zeichen für mehr Verbraucherbildung. Die Auszeichnung richtet sich seit 2016 an allgemein- und in 2019 erstmals auch an berufsbildende Schulen, die sich im besonderen Maß für die Vermittlung von Alltags- und Konsumkompetenzen an ihre Schüler engagieren.

Schulen können sich anmelden und bewerben, um als Verbraucherschule in Gold, Silber und neu auch in Bronze ausgezeichnet zu werden. Damit können sie ihr Profil schärfen und ihre Aktivitäten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Hier geht’s zur Bewerbung als Verbraucherschule.

Um Schulen auf ihrem Weg zur Verbraucherschule zu fördern, bietet das Netzwerk Verbraucherschule diverse Unterstützungen an:

  • Informationen zu regionalen Veranstaltungen und Fortbildungen,
  • das Starter Kit mit hilfreichen Impulsen für die Umsetzung von Maßnahmen
  • sowie voraussichtlich ab Beginn des Schuljahres 2019/2020 Online-Fortbildungen zu ausgewählten Themen der Verbraucherbildung.

Interessierte Schulen können sich über die Interessensbekundung auf der Projektwebsite unverbindlich anmelden und erhalten danach Zugang zu allen Angeboten.

Verbraucherbildung an Schulen etablieren

Der vzbv fordert, dass Verbraucherbildung an allen Schulformen verpflichtend verankert wird. "Solange Verbraucherbildung nicht in allen Bundesländern etabliert ist, kommt es auf das Engagement der einzelnen Schulen an. Der vzbv unterstützt Schulen und Lehrkräfte dabei, lebensnahen Unterricht zu gestalten – mit Materialien, Ideen und der Auszeichnung als Verbraucherschule", so Klaus Müller.

Insgesamt wurden bereits 41 Schulen aus 13 Bundesländern als Verbraucherschule ausgezeichnet. In der letzten Auszeichnungsrunde erreichten die Schulen durch die zahlreichen Projekte mehr als 11.000 Schüler.

Die Auszeichnung und das Netzwerk Verbraucherschule werden durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Beschluss des Deutschen Bundestages sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz gefördert.

Alle Informationen finden Sie unter www.verbraucherschule.de/presse