Wieg den Sack - Ergebnisse der Müll-Challenge

Stand:
Mit bewussten Einkäufen lässt sich der Verpackungsmüll verringern.
Viele gelbe Säcke an einem Baum gelegt.
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Unsere Mitmach-Challenge: "Wieg den Sack" war tatsächlich eine kleine Herausforderung für alle Teilnehmenden. Jede:r musste sich überlegen, wo und wie am Besten eingekauft wird, damit möglichst wenig Verpackungsmüll anfällt.

Alle Mitmacher:innen waren erfolgreich, konnten ihren gelben Sack auf „Diät" setzen. So hat es geklappt: mehr Mehrweg einkaufen, mehr frisch kochen und selbst machen oder in Unverpackt-Läden sowie auf dem Wochenmarkt mit Korb und Taschen den Wocheneinkauf tätigen.

Hier die einzelnen Erfahrungen:

Claudia: „Super euer Müllspar-Experiment! Uns nervt schon immer unser prall gefüllter Gelber Sack. Das war die Gelegenheit aktiv zu werden. Und siehe da, es ist gelungen, Müll einzusparen. So haben wir es geschafft: immer eine Einkaufstasche und Netze mitnehmen, mehr selbst kochen. Und der Unverpacktladen in der Nähe hat auch dabei geholfen."

Patrick: „Wir waren baff wieviel Müll wir einsparen konnten. Im Unverpackt-Laden und auf dem Wochenmarkt einkaufen spart nicht nur Müll, sondern macht auch mehr Spaß als im Supermarkt zu shoppen. Unser Tipp: Mit Nachfüllpackungen bei Putz- und Körperpflegemittel lassen sich Plastikflaschen einsparen. Außerdem haben wir für die Spülmaschine Pulver verwendet, das lässt sich sparsamer dosieren als Tabs – gut für Umwelt und Geldbeutel zudem fällt weniger Müll an.“

Susanne: „Erschreckend zu sehen, wieviel Müll in unserem gelben Sack landet, obwohl wir schon bewusst auf wenig Verpacktes achten. Aber die Hauptmasse in unserem gelben Sack sind Dosen vom Hundefutter, daran können wir nicht wirklich was ändern. Immerhin bei Kokosmilch und Tomatenstücken haben wir zu Tetrapack statt zu Konserven und bei Frischmilch zur Mehrwegflasche gegriffen. Allerdings ist unser Sparpotenzial ziemlich erschöpft. Denn bei uns beliebte Lebensmittel wie Saure Sahne, Tofu, Schafskäse  gibt es weder lose noch in Mehrweg zu kaufen.“

Julia: „Es war echt herausfordernd Verpackungsmüll einzusparen, da wir meistens Milch und Joghurt schon in Glasflaschen kaufen sowie Obst und Gemüse unverpackt in den Einkaufswagen legen.  Wir haben vermehrt Wurst und Käse an der Theke gekauft, weil es weniger Müll produziert und noch konsequenter Milch in Glasflaschen gekauft. In Zukunft versuchen wir, vermehrt in den Unverpackt-Laden zu gehen, insbesondere wenn es um Reinigungsmittel geht.“