Genug Betrug: Erpressung per E-Mail

Pressemitteilung vom
  • E-Mail- Erpresser fordert Bitcoins
  • Nicht auf die Forderung eingehen!
  • Nicht antworten,  auf Links klicken oder Anhänge öffnen
  • Anzeige erstatten
Abbild eines Bitcoins.
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Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Landeskriminalamt warnen vor einer anhaltenden Erpressungsmasche per E-Mail. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten derzeit E-Mails eines unbekannten Absenders. Dieser behauptet, er habe die Geräte der Betroffenen gehackt und via Webcam den Besuch von Porno-Webseiten aufgezeichnet. In den Aufnahmen sei zu sehen, wie die Angeschriebenen sexuelle Handlungen vornehmen. In seiner E-Mail droht der Betrüger, diese Aufnahmen öffentlich zu machen. In dem Schreiben des Erpressers werden Verbraucher zu einer Zahlung von verschieden hohen Geldbeträgen in Bitcoins aufgefordert. Dabei hofft er auf die Scham und Angst seiner Opfer. Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale raten allen Empfängern dieser E-Mail: Auf keinen Fall darauf reagieren!


Was jedoch tun, wenn man eine solche E-Mail im Posteingang findet? Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt geben im Rahmen der gemeinsamen Präventionskampagne „Genug Betrug“ einfache Tipps, wie auf solche E-Mails richtig reagiert wird:

1. Gehen Sie auf keine Forderung ein.
2. Sollten in der E-Mail Dateien angehängt oder Links angegeben sein, klicken Sie diese auf keinen Fall an.
3. Antworten Sie nicht auf diese Drohmail.
4. Erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle, denn Erpressung ist eine Straftat.
5. Die Monitorkamera sollte grundsätzlich verdeckt und nur, wenn benötigt, freigehalten werden.

Weitere Informationen bieten Verbraucherzentrale und Polizei unter www.polizei-beratung.de/nc/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/digitale-erpresser-fordern-bitcoin/.

Weitere Informationen zu Internetgefahren gibt es unter www.cybersicherheit-rlp.de.

VZ-RLP

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