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Kabel-TV: kein neuer Vertrag bei Analogabschaltung nötig

Pressemitteilung vom
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Bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz häufen sich derzeit Beschwerden von verunsicherten Verbraucherinnen und Verbrauchern. Sie berichten von Anrufen sogenannter Medienberater von Vodafone Kabel Deutschland, die versuchen, die Analogabschaltung zu nutzen, um teurere Pay-TV Verträge zu verkaufen. Der Verbraucherzentrale liegen auch Fälle vor, bei denen auf Postkarten der „Medienberater“ zu lesen ist, dass ein Tarifwechsel notwendig sei. Vorsicht: Das alles stimmt nicht!

Hintergrund ist die Abschaltung des analogen Kabelfernsehens und die Neusortierung der digitalen Sender in großen Teilen von Rheinland-Pfalz in den beiden letzten Februarwochen 2019. „Ein neuer oder gar zusätzlicher Kabelvertrag ist nicht notwendig“, betont Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Alle analogen Sender, die Zuschauer bislang empfangen, können weiterhin ohne Zusatzkosten oder Aufpreis digital und unverschlüsselt genutzt werden.“ Um zukünftig in den Genuss der digitalen Sender zu kommen, ist ein handelsüblicher Kabelreceiver notwendig; moderne Flachbildfernseher haben diesen bereits integriert. Wer unsicher ist, ob er noch analog oder schon digital fernsieht, kann das leicht herausfinden: Während beim analogen Kabelempfang nur rund 30 Sender verfügbar sind, können mit dem digitalen Kabelfernsehen fast 60 Fernsehsender frei empfangen werden – darunter auch etliche in HDTV.

Nicht von der Umstellung betroffen sind die Großräume Mainz und Trier. Dort erfolgte die Umstellung bereits im Spätsommer 2018.

Fragen rund um die Umstellung beantwortet die Verbraucherzentrale montags von 10 bis 16 Uhr an der Telefonhotline unter (06131) 2848-888. Der Experte ist auch per E-Mail unter fernsehen@vz-rlp.de zu erreichen.

 

 

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