ETF immer beliebter für Geldanlagen - Verbraucherzentrale gibt Tipps

Pressemitteilung vom
Der Börsenkurs ist ein ständiges auf und ab.
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Anlegerinnen und Anleger setzen mittlerweile immer häufiger auf Indexfonds, sogenannte ETF (exchange-traded fund). „Ein ETF kauft die Aktien in einem Index und ist sehr kostengünstig“, sagt Sylvia Beckerle, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Das ist ein großer Vorteil gegenüber aktiv gemanagten Fonds.“ Allerdings gibt es einige Details zu beachten, um Fehler zu vermeiden:

Anleger kaufen oft den falschen ETF
Zu eng gefasste ETF verteilen das Anlagerisiko nur auf wenige Schultern. Bei deutschen Anlegern sind beispielsweise ETF auf den deutschen Aktienindex DAX beliebt. Dieser umfasst aber nur 30 Unternehmen. „Eine bessere Alternative ist zum Beispiel ein ETF auf den breiter gestreuten Weltaktienindex MSCI World mit 1600 Unternehmen oder den Euro Stoxx 600 mit 600 Unternehmen“, so Beckerle.

Anleger kaufen und verkaufen zu häufig
Viele Anleger kaufen und verkaufen ETF oft mehrmals im Jahr und versuchen dadurch, eine bessere Rendite zu erzielen. Doch diese Strategie geht selten auf, wie mehrere wissenschaftliche Studien ergeben haben. ETF sollten daher über viele Jahre im Depot gehalten werden: mindestens 15 Jahre, besser länger, so der Rat von Beckerle.

Wer sich für eine persönliche und unabhängige Geldanlageberatung interessiert, kann sich an die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wenden: Die umfassende, individuelle Beratung dauert eineinhalb bis zwei Stunden und kostet 145 Euro. Eine vorherige Terminvereinbarung ist erforderlich: unter (06131) 28 48 0, per E-Mail an finanzen@vz-rlp.de oder online unter www.terminland.de/verbraucherzentrale-rlp/.

VZ-RLP

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