Sicher bezahlen – im Netz und vor Ort

Pressemitteilung vom

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass neue Datenlecks oder Sicherheitslücken bekannt werden. Oft stehen dahinter Kriminelle, die die Daten der Verbraucher ausspähen und u. a. ihre Bankkonten ins Visier nehmen.

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Diese Risiken verunsichern viele. Die Verbraucherzentralen nutzen deshalb den Weltverbrauchertag am 15. März 2017, um über sicheres digitales Bezahlen zu informieren. Das Angebot umfasst unter anderem eine Verbraucherinformation und einen Online-Vortrag.

Auf dem Faktenblatt haben die Verbraucherzentralen acht goldene Regeln für das Bezahlen im Netz, mit Karte oder Smartphone zusam-mengestellt. "Immer häufiger müssen wir in unserer Beratung Probleme rund um den Zahlungsverkehr klären", erläutert Christian Gollner, Rechtsreferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "In Zeiten von Phishing, Trojanern und Fake- Shops sollte jeder wissen, wie man sein Geld schützt und bis wohin Verbraucher in der Haftung stehen." Das Faktenblatt mit den acht wichtigsten Tipps ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale kostenlos erhältlich und kann hier heruntergeladen werden.

Außerdem laden die Verbraucherzentralen dazu ein, sich am 15. März bei einem Webinar, also einem Vortrag im Internet, ausführlich zu Onlinekäufen und digitalen Bezahlsystemen zu informieren. Über können sich Interessierte für das kostenlose bundesweite Webinar "Mobile Payment – Funktionsweise, rechtliche Aspekte und Risiken" anmelden. Hier steht das mobile Bezahlen mit Smartphone, Tablet und Co im Mittelpunkt. Die Teilnehmer erfahren zum Beispiel, wie das kontaktlose Bezahlen via Near Field Communication (NFC) und QR-Code funktioniert und auf welche Risiken sie bezüglich Datenschutz und Sicherheit achten müssen. Das Webinar ist interaktiv angelegt, so dass die Teilnehmer ihre eigenen Fragen einbringen können. Es findet von 17.30 Uhr bis 18 Uhr statt.

Über den Weltverbrauchertag

Der Weltverbrauchertag wird in jedem Jahr am 15. März begangen. Er erinnert an die am 15. März 1962 von US-Präsident John F. Kennedy proklamierten grundlegenden Verbraucherrechte, z. B. vor betrügerischer oder irreführender Werbung und Kennzeichnung geschützt zu werden sowie aus einer Vielfalt von Produkten mit marktgerechten Preisen auswählen zu dürfen. In dieser Tradition setzen sich die Verbraucherzentralen für die Interessen der Verbraucher ein.

Die Aktionen zum digitalen Bezahlen werden gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

VZ-RLP

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