Menü

Tag der offen Tür bei „Verbraucher stärken im Quartier“

Pressemitteilung vom
  • Das Projekt „Verbraucher stärken im Quartier“ der Verbraucherzentrale stellt seine Arbeit im Comeniuszentrum in Oggersheim-West vor
  • Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils können sich hier über alltäglichen Verbraucherthemen informieren
  • Sprechstunde ist jeden Dienstag von 13.30 Uhr bis 17 Uhr
Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck spricht.
Off

Bei einem Tag der offenen Tür im Comeniuszentrum in Oggersheim-West stellt das Projekt „Verbraucher stärken im Quartier“ seine Angebote im Stadtteil vor. Im Fokus des Projekts der Verbraucherzentrale stehen alltägliche Verbraucherfragen wie unseriöse Vertragsabschlüsse an der Haustür und im Internet, fragwürdige Inkassoforderungen, aber auch teure Handy- oder Energieverträge. Die Projektmitarbeiter Dietmar Rudolf und Anne-Katrin Monegel bieten jeden Dienstag von 13.30 bis 17.00 Uhr in der Comeniusstraße 10 eine offene Sprechstunde an. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Jutta Steinruck, und Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informieren sich bei einem Rundgang aus erster Hand über die Arbeit des Projekts.

„Mit dem Quartiersprojekt beschreitet die Verbraucherzentrale mit einem aufsuchenden und innovativen Ansatz neue Wege“, so Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale. „Wir haben jetzt eine Anlaufstelle im Stadtteil und können die Menschen direkt vor Ort zu vielen Verbraucherfragen informieren.“

„`Verbraucher stärken im Quartier´ ist eine hervorragende Ergänzung zu den bereits etablierten Angeboten in unserem Soziale Stadt Gebiet in Oggersheim“, so die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Jutta Steinruck. „Das Projekt ergänzt das vorhandene Netzwerk und bietet den Menschen ganz praktische Hilfen im Alltag - vor Ort, niederschwellig und eingebunden in die anerkannte Kompetenz der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.“

Personen vor Infowand.
Personen an Infostand.
Begrüßung des Publikums.
Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck spricht.
Mitarbeiter hält Begrüßungsrede.
Besucher am Tag der offenen Tür.
Postkarten auf einem Tisch.
Eingang zum Büro.
Hinweis mit Öffnungszeiten des Quartierprojekts.
Stellwände.

„Viele Stadtteilbewohner wissen nicht, bei welchen Themen sie sich an uns wenden können“, erklärt Quartiersmitarbeiterin Anne-Katrin Monegel „Unsere Themenpalette ist groß. Wenn es Ärger mit einem Handwerker oder einem Fitnessstudio gibt oder an der Haustür ein Handy- oder Internetvertrag aufgeschwatzt wurde, stehen wir ebenso zur Verfügung, wie bei Fragen zu Versicherungen, Krediten oder bei Problemen mit Energieschulden und Stromsperren.“ Können die Quartiersmitarbeiter selbst nicht weiter helfen, verweisen sie für eine rechtliche Beratung an die Verbraucherberatungsstelle in der Wredestraße 33 oder vermitteln den Ratsuchenden einen passenden Ansprechpartner bei einer anderen Organisation.

„Vorbeikommen können alle, die ein konkretes Anliegen haben oder sich einfach über die Arbeit der Verbraucherzentrale informieren möchten“, ergänzt Quartiersmitarbeiter Dietmar Rudolf. „Wir haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte aller Bewohnerinnen und Bewohner von Oggersheim-West und bieten ihnen Hilfestellung und Unterstützung an.“ Außerdem informieren Monegel und Rudolf präventiv, damit die Menschen gar nicht erst auf unseriöse Maschen hereinfallen und bestenfalls Probleme bereits vor ihrem Auftreten vermeiden. Ziel des Projektes ist es, Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die den Menschen vor Ort helfen.

Monegel und Rudolf sind mit Infoständen auch bei Veranstaltungen im Quartier präsent, um sich bekannt zu machen und sich auch auf diesem Weg direkt vor Ort um die Anliegen der Oggersheimer zu kümmern. Außerdem vernetzen sie sich mit anderen sozialen Akteuren im Quartier, um Synergien zu nutzen. Mit ihren Partnern tauschen sie sich über akute Fälle aus, wenn sie selbst nicht weiter helfen können. Ein weiterer Schritt sind Lernmodule, die sie für Schulen und Vereine entwickeln werden.

Über das Projekt

Seit September 2017 fördert das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) aus dem Programm „Soziale Stadt“ das Bundesprojekt „Verbraucher stärken im Quartier“. Die Verbraucherzentralen und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) wollen mit dem Projekt niedrigschwellige Unterstützungsangebote in Stadtquartieren des Programmes „Soziale Stadt“ anbieten. Sie gehen gezielt auf die Menschen zu, die die Verbraucherzentralen aufgrund ihrer Lebensumstände, ihres geringen Einkommens oder mangelnder sozialer Inklusion bisher nicht erreichen. Ludwigshafen-Oggersheim-West ist einer von derzeit sechs Projektstandorten bundesweit. Langfristig soll in jedem Bundesland ein Quartier etabliert werden. Projekte gibt es derzeit in Saarbrücken, Bonn, Halle (Saale), Leipzig und Hamburg. „Jedes Quartier hat seine eigenen Stärken und Herausforderungen. Dennoch profitieren die Quartiersmitarbeiter in Ludwigshafen sehr von einem bundesweiten Austausch zwischen den Projekten“, so von der Lühe.

VZ RLP

Aktuelle Informationen zu der Arbeit im Quartier sind hier zu finden.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

 

Logo BMJV

 

 

Logo BMI

 

Logo Quartier