Verbraucherschulen machen fit für den Alltag

Pressemitteilung vom
  • Die Auszeichnung Verbraucherschule startet in die vierte Runde. Schulen können sich bis zum 31. Oktober 2020 als „Verbraucherschule“ bewerben.
  • Alle Informationen rund um die Bewerbung und Auszeichnung sind auf www.verbraucherschule.de zu finden.
  • vzbv fordert: Verbraucherbildung muss verpflichtend in allen Schulformen eingeführt werden.
Infografik zu Verbraucherschulen.
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Die Auszeichnung Verbraucherschule startet im Mai 2020 in die vierte Runde. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ruft bundesweit allgemein- und berufsbildende Schulen dazu auf, sich als Verbraucherschule zu bewerben. Bis zum 31. Oktober 2020 können Schulen ihre Bewerbung einreichen, um als Verbraucherschule Gold, Verbraucherschule Silber oder als Verbraucherschule Bronze ausgezeichnet zu werden. Schirmherrin des Projekts ist Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz.

Der Wettbewerb passt sich der aktuellen Lage an: Auch Aktivitäten, die wegen der aktuellen Schulschließungen noch nicht vollständig abgeschlossen wurden, können für die Bewerbung eingereicht werden.

„Schülerinnen und Schüler werden schon früh zu Konsumenten: mit dem ersten Handy, beim Einkaufen im Internet oder an der Ladentheke. Daher ist es gut und wichtig, dass immer mehr Schulen durch Verbraucherbildung Alltagskompetenzen vermitteln. Kinder und Jugendliche benötigen Handwerkszeug, um die täglichen Herausforderungen im Konsumalltag zu meistern. Es ist daher wichtig, dass Verbraucherbildung verpflichtend an allen Schulen in Rheinland-Pfalz verankert wird“, sagt Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz „In Rheinland-Pfalz kann dies durch eine konsequente Umsetzung der Richtlinie Verbraucherbildung in allgemeinbildenden Schulen gelingen.“

Verbraucherschulen stärken Kompetenzen – auch in Corona-Zeiten

Schulen, die sich vorbildlich für Verbraucherbildung engagieren, prämiert der vzbv mit der Auszeichnung und würdigt so ihr Engagement in diesem Bereich. Ziel von Verbraucherschulen ist, dass Schülerinnen und Schüler Entscheidungs- und Handlungskompetenzen für einen bewussten und nachhaltigen Konsum aufbauen. Verbraucherbildung an Schulen stärkt frühzeitig Alltagskompetenzen junger Menschen. Zusätzlich bietet das Netzwerk Verbraucherschule allen interessierten Lehrkräften Unterstützung durch Online-Fortbildungen und persönlichen Austausch.

Da die Schulen aufgrund der derzeitigen Corona-Krise ab März flächendeckend schließen mussten, können sie sich auch mit Aktivitäten bewerben, die (noch) nicht abgeschlossen wurden. Der vzbv honoriert ihr kreatives Engagement.

Schulen in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet

Für das Schuljahr 2018/2019 wurden insgesamt 57 Schulen aus 13 Bundesländern ausgezeichnet. In Rheinland-Pfalz waren das:

Verbraucherschule Gold:

  • Realschule plus Am Schlossberg (Westerburg)

 

Verbraucherschule Silber:

  • Hans-Purrmann-Gymnasium (Speyer)

 

Die Schulen erhielten ihre Auszeichnung Anfang des Jahres im Rahmen einer Feier durch die Schirmherrin des Projekts, Bundesministerin Christine Lambrecht, die das schulische Engagement mit ihrer Festrede würdigte.

Bewerbungsunterlagen anfordern

Schulen, die sich als Verbraucherschulen bewerben möchten, können mit ihrer Anmeldung ins Netzwerk Verbraucherschule die Bewerbungsunterlagen anfordern.

Unterstützung für Schulen

Der vzbv unterstützt Schulen und Lehrkräfte mit Materialien, Ideen und der Auszeichnung als Verbraucherschule.

Hier können sich Interessierte über die Bildungsangebote der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informieren.

Das Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz (DSV).

VZ-RLP

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