Verbraucherzentralen reden Klartext über Nahrungsergänzungsmittel

Pressemitteilung vom

Die Verbraucherzentralen stellen heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin ihr neues Internetangebot vor. Im Mittelpunkt stehen hier Informationen zu Nutzen und Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln, zudem werden die Ergebnisse von Marktchecks und Meinungsumfragen veröffentlicht.

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Ab heute können sich Verbraucherinnen und Verbraucher per Mausklick informieren, Fragen an Ernährungsexperten stellen und Produktbeschwerden einreichen. "Der Großteil der Bevölkerung Deutschlands ist heute mit Nährstoffen ausreichend versorgt. Dennoch wird in Deutschland jährlich mehr als eine Milliarde Euro für Nahrungsergänzungsmittel ausgegeben. Eine aktuelle repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentralen zeigt: Jeder Dritte nimmt solche Pillen, Kapseln oder Pulver ein. Und das, obwohl die Produkte nicht von Behörden geprüft werden, bevor sie auf den Markt kommen. Die Hälfte der Befragten geht allerdings von einer Prüfung der Produkte aus. Konsumenten erfahren zu wenig über Nahrungsergänzungsmittel und unterschätzen daher die Risiken", sagt Susanne Umbach, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Die Verbraucherzentralen fordern: staatliche Zulassungsverfahren für Nahrungsergänzungsmittel, eine öffentlich zugängliche Produktdatenbank, anbieterunabhängige Informationen über mögliche Risiken und eine Meldestelle für unerwünschte Wirkungen solcher Produkte.

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VZ-RLP

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