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Strom sparen im Garten - 5 Tipps

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Ein schöner Garten will gepflegt werden. Wir geben Ihnen 5 Tipps, wie dies gelingt, ohne (zu) viel Strom zu verbrauchen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Viele Gartengeräte funktionieren auch mit Sonnenstrom.
  • Solarpanels erreichen in Kombination mit einem Ladestromregler und einem Solarakku eine höhere Leistung.
  • Wenn Sie Ihren Pool nachts abdecken, vermeiden Sie Wärmeverluste.
Lampen im Garten
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Tipp 1: Nutzen Sie Sonnenstrom 

Immer mehr Geräte und Deko-Artikel funktionieren mit Sonnenkraft: Lichter, Teichpumpen, Wasserspiele für Balkon oder Garten können so getrost im Dauerbetrieb laufen. Allerdings müssen Sie die Akkus und Solarzellen am Ende der Lebensdauer fachgerecht entsorgen. Batterien gehören in die Sammelbox im Supermarkt, Altgeräte auf den Recyclinghof.

Wichtig ist, beim Kauf auf die Leistung zu achten. So gibt es Solarlampen in vielen Ausführungen für kleines Geld. Die meisten eignen sich gut zur Hintergrundbeleuchtung oder Markierung von Wegen. Zum Lesen auf der Terrasse oder Arbeiten im Gartenhaus sind sie dagegen oft zu schwach. 

Ähnliches gilt für Teichpumpen: Fachbetriebe können u.a. anhand der Wassertiefe und der gewünschten Qualität der Pumpe bestimmen, wie stark die Pumpe sein sollte und wie viele Stunden sie täglich laufen muss.

Tipp 2: Steigern Sie die Solarleistung mit Kombigeräten

Um die Leistung Ihrer Solargeräte zu steigern, können Sie auf so genannte "Insellösungen" zurückgreifen, wie es sie auch beim Camping gibt. Dabei werden Solarpanels mit einem Ladestromregler und einem Solarakku kombiniert, der einer Autobatterie ähnelt. Die tagsüber gespeicherte Energie kann abends Geräte mit 12 bis 14 Volt Gleichspannung betreiben, zum Beispiel LED-Lampen, spezielle Radios oder Fernsehgeräte.

Ein Wechselrichter kann auch für 230 Volt Spannung sorgen. Die Systeme sind nicht billig und nur als Ersatz zu empfehlen, wenn es kein Netz gibt. Fachleute helfen Ihnen bei der Zusammenstellung der Komponenten. 

Tipp 3: Decken Sie den Pool nachts ab

Wenn Sie sich ein eigenes „Freibad“ zulegen, sollten Sie hohe Energie- (und Wasser-)kosten einkalkulieren. Die Umwälzpumpe für die Filteranlage wird in der Badesaison zum Dauerläufer. Kommt eine elektrische Poolheizung hinzu, wird es schnell richtig teuer: Um 1000 Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen, benötigen Sie 1,16 Kilowattstunden Energie – so viel wie für das Aufbrühen von 70 bis 80 Tassen Kaffee. Dabei fassen mobile Schwimmbäder leicht 5000 bis 7000 Liter Wasser. 

Ein so genannter "Schwimmbadabsorber" ist die bessere Wahl: Das Wasser fließt durch schwarze Schläuche und wird dabei von der Sonne erwärmt. Am besten nutzen Sie die Filterpumpe auch für den Absorber. Am besten decken Sie Ihren Pool nachts ab. So vermeiden Sie, dass die tagsüber gespeicherte Wärme verloren geht.

Tipp 4: Ersetzen Sie Strom durch Muskeln

Gerade in kleinen Gärten können Sie auf viele Kabel verzichten. So reicht manchmal schon der gute, alte Handrasenmäher statt des Elektro- oder Benzinmodells. Dadurch kommen Sie in Bewegung und stören nicht Ihre Nachbarschaft. Verzichten sollten Sie auch auf Laubbläser oder -sauger. Die meisten sind laut und ineffektiv. Gesünder und Strom sparender ist es, zum Rechen zu greifen. 

Wenn Sie die immer neuen Spielzeuge aus dem Elektrobereich im Grunde nicht brauchen, sich aber ab und an eine schicke Maschine gönnen möchten oder auch schon mal ein Profi-Gerät benötigen: Im Handel gibt es viele Maschinen auch zur Miete statt zum Kauf. Oder Sie teilen sich die Geräte mit Nachbarn und Freunden.

Tipp 5: Verzichten Sie draußen auf Heizstrahler

An windigen Tagen und kühlen Abenden bleiben Jacke und Wolldecke erste Wahl. Heizpilze und Wärmestrahler sind aus energetischer Sicht kaum zu empfehlen. Die mit Gas betriebenen Heizpilze geben viel umweltschädliches CO2 ab, und elektrische Geräte sind echte Stromfresser. 

Möchten Sie trotzdem nicht auf künstliche Wärme verzichten, sollten Sie Infrarotstrahler wählen. Sie haben den Vorteil, dass sie hauptsächlich die beleuchteten Stellen erwärmen, statt Energie sehr breit zu streuen. Aber: Energiesparer sind auch diese Geräte nicht. 

Die Strahler müssen wetterfest sein und fachmännisch montiert werden. Empfehlenswert sind Geräte, die sich nach einer bestimmten Brenndauer selbst ausschalten. Alternativ dazu gibt es Zeitschaltuhren.