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Trotz Solarstromanlage: jährlich fast 4.000,- Euro für Heizstrom

2. Problem Heizung / Familie Bamberger: "Erst die zwei Holzpellet-Öfen haben das Heizen wieder bezahlbar gemacht. Aber Holzschleppen ist für uns auch keine Dauerlösung."

Bamberger
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Familie Bamberger heizte bis vor vier Jahren ausschließlich mit elektrischen Nachtspeicher-Einzelöfen. Das machte sich im Geldbeutel deutlich bemerkbar, da die Kosten für Heizstrom seit den achtziger Jahren kontinuierlich steigen.  

Mit

Nachtspeicheröfen lagen die Heizstromkosten (ohne Warmwasser) bei jährlich fast 4.000,- Euro.

Zwar installierte die Familie 2006 eine Solarstrom-Anlage, diese konnte aber die Stromkosten kaum senken. Der Grund: Eine Photovoltaik-Anlage kann nur in den Sommermonaten und den Übergangszeiten anteilig den Eigenbedarf an Haushaltsstrom abdecken.  Während der Heizperiode im Winter ist der Solarstromertrag zu niedrig, um einen nennenswerten Beitrag zum Heizstrom zu liefern. 

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Um die jährlichen Heizkosten zu senken, entschied sich Familie Bamberger im Jahr 2015 dazu, zusätzlich zwei Holzpellet-Einzelöfen zu installieren. Mit diesen modernen Stahlöfen kann auf Knopfdruck ein Holzfeuer automatisch entfacht und reguliert werden. Die Holzpellets werden zuvor eingefüllt und dann vom Ofen passend dosiert in die Brennmulde gegeben und dort über einen Zünddraht entflammt. Ein eingebautes Gebläse verschafft der Flamme die passende Luftzufuhr für eine optimale Verbrennung. Die Anschaffungskosten betrugen für die beiden Öfen im mittleren Preissegment ungefähr 8.000 Euro.

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Seitdem Familie Bamberger die beiden Pelletöfen hat, beheizen die Nachtspeicheröfen  nur noch das Badezimmer und das Schlafzimmer. Der Verbrauch von teurem Heizstrom wurde so von 20.000 kWh auf 3.000kWh im Jahr gesenkt. Statt der bisherigen 4.000 Euro Heizstromkosten fallen seitdem jährlich nur noch rund 600 Euro an. Hinzu kommen jährlich etwa 850 Euro für Holzpellets, die den Großteil der Raumwärme im Haus erzeugen. Die Heizkosten (ohne Warmwasser) wurden somit von etwa 4.000 Euro auf ungefähr 1.450 Euro gesenkt. Die Anschaffungskosten der Pelletöfen wären somit nach drei Jahren schon fast wieder eingespart. 

Allerdings haben die Pelletöfen auch einige entscheidende Nachteile: Der Wartungs- und Reparaturaufwand ist höher als erwartet, zudem müssen die Holzpellet-Säcke zu den Öfen getragen werden. Das Schleppen der Holzpellet-Säcke ist für Familie Bamberger der ausschlaggebende Grund, sich über andere Heizungssysteme zu informieren.

Ungefähr 3 Tonnen Holzpellets benötigen sie jährlich für ihr Haus. Das entspricht 200 von diesen 15kg-Säcken, wie man sie aus dem Baumarkt kennt.

 

Die Pellet-Öfen sind somit keine Dauerlösung. Familie Bamberger spricht mit Freunden, Bekannten und Nachbarn. Demnach scheint eine Zentralheizung mit Luftwärmepumpe die einzige Lösung zu sein. Einige Nachbarn in Neubauten und Bestandsgebäuden haben schon eine. Aber aus unterschiedlichen Gründen sind einige der Nachbarn unzufrieden damit und heizen deshalb zusätzlich mit Holz - Holzschleppen inklusive.

Erfahren Sie im nächsten Kapitel, welche Vorteile Familie Bamberger hatte durch die Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Übersicht Raus aus der Kostenfalle Nachtspeicherofen