Digitale Souveränität in jedem Lebensabschnitt

Pressemitteilung vom
Neue Partnerschaft unterstützt Senioren bei der Digitalisierung
  • Die Verbraucherzentrale wird Partnerin im DigitalPakt Alter
  • In dieser Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (bagso) und des Bundesfamilienministeriums werden Expertisen von Organisationen, Behörden und Verwaltungen rund die Begleitung älterer Menschen bei der Digitalisierung miteinander vernetzt
  • Das medienpädagogische Projekt Smart Surfer begleitet schon seit 12 Jahren ältere Menschen bei der Digitalisierung und wird länderübergreifend durchgeführt und gefördert.
Off

Ob bei der digitalen Transformation unseres Gesundheitssystems, beim Online-Banking oder der Kommunikation im Netz: Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, möglichst alle Menschen gut in diesen Prozessen zu begleiten. Um bei diesem Vorhaben gut vernetzt und gestärkt aufzutreten, wird die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz Partnerin in der bundesweiten Initiative DigitalPakt Alter.

Anlässlich des diesjährigen Safer Internet Days unterzeichnet Vorständin Heike Troue die gemeinsame Erklärung. Ein erklärtes Ziel ist es, ältere Menschen bei der Nutzung digitaler Medien zu unterstützen.

„Wir engagieren uns im DigitalPakt Alter, um dazu beizutragen, dass alle Altersgruppen bei der Digitalisierung berücksichtigt werden. Unser Antrieb ist es, eine inklusive digitale Gesellschaft zu fördern, in der jeder die Möglichkeit hat, aktiv teilzuhaben und zu lernen, unabhängig von seinem digitalen Erfahrungsstand,“ so Troue.

Das medienpädagogische Bildungsprojekt Smart Surfer ist das Aushängeschild der Verbraucherzentrale im Bereich der Digitalbildung für ältere Generationen. Die Lernmaterialien, die zu aktuellen Themen der digitalen Transformation entstehen, werden über die Landesgrenzen hinaus von Menschen genutzt, die andere dabei begleiten, digitale Kompetenzen zu erlangen.

Hintergrund

Über den DigitalPakt Alter

Der DigitalPakt Alter ist eine Initiative zur Stärkung der digitalen Kompetenzen älterer Menschen und wurde initiiert von der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft für Seniorenorganisationen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Seit Herbst 2023 sind alle 16 Sozialministerien Partner im DigitalPakt Alter. Daneben außerdem viele Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft, den Wissenschaften und der Wirtschaft.

Über das Projekt Smart Surfer

Smart Surfer ist ein Bildungsangebot, das die Verbraucherzentrale seit mehr als zwölf Jahren gemeinsam mit Kooperationspartner:innen und unterschiedlichen fördernden Institutionen und Verbraucherschutz- und Sozialministerien erarbeitet hat und stets weiterentwickelt. Neben den inzwischen 11 Modulen bietet die Verbraucherzentrale Fortbildungen für interessierte Lehrkräfte sowie umfangreiches Unterrichtsmaterial an. Die Angebote richten sich an Menschen ab 50 Jahre. Die Inhalte sowie E-Learning-Einheiten stehen auf www.smart-surfer.net (Link verlässt die Seite der Verbraucherzentrale) bereit.

 

VZ-RLP

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Justitia Gericht Urteil Recht

Klageregister eröffnet: Jetzt mitmachen bei Sammelklage gegen ExtraEnergie

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Anbieter ExtraEnergie. Es geht um enorme Preiserhöhungen um teilweise mehr als 200 Prozent. Mit der Sammelklage will der vzbv Rückzahlungen für Kund:innen erreichen.
Plastikmüll im Meer

Einwegplastik-Verbot in der EU: Das sind die Alternativen

Eine neue Verordnung hat im Juli 2021 mit einer Reihe von Einwegkunststoff-Produkten Schluss gemacht – darunter Wattestäbchen, Plastikteller oder auch Styropor-Becher. Wir zeigen, um was es dabei genau geht und bewerten die praktischen Alternativen.
Essenreste auf einem Teller

Marktcheck: kleine Portionen in der Gastronomie noch nicht Standard

Wenn Restaurantgäste zwischen verschiedenen Portionsgrößen wählen oder übriggebliebenes Essen mitnehmen könnten, würden weniger Lebensmittel als bisher im Müll landen. Doch nur wenige Restaurants nutzen bisher ihre Möglichkeiten, wie der Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt.