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Auszeichnung als Verbraucherschule: Jetzt informieren und bewerben

Stand:

Der vzbv und die Verbraucherzentralen unterstützen Schulen dabei, Kinder und Jugendliche für kritische und bewusste Konsumentscheidungen fit zu machen. Engagierte Schulen können sich bis 1. Oktober 2021 um die Auszeichnung Verbraucherschule bewerben.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentralen unterstützen Schulen im Netzwerk Verbraucherschule dabei, Verbraucherbildung in die Klassenzimmer zu bringen.
  • Engagierte Schulen können sich wieder um die Auszeichnung als Verbraucherschule bewerben, die Frist läuft bis 1. Oktober 2021.
  • Im Corona-Schuljahr 2020/21 gibt es eine Sonderkategorie für Maßnahmen im Zuge der Pandemie.
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Netzwerk VerbraucherschuleBereits Kinder sind Konsumenten – und eine interessante Zielgruppe für Unternehmen. Doch die Spielregeln auf analogen und digitalen Marktplätzen müssen sie erst noch erlernen.

Hier setzt das Netzwerk Verbraucherschule des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) an: Gemeinsam mit den Verbraucherzentralen zeigt der vzbv, wie Schulen Kindern und Jugendlichen Kompetenzen für den Verbraucheralltag vermitteln und sie auf dem Weg zu selbstbestimmten und kritischen Konsumenten begleiten können – und würdigt engagierte Schulen mit der Auszeichnung Verbraucherschule. 

Verbraucherbildung ist wichtiger denn je

Die aktuelle Auszeichnungsrunde ehrt Schulen, die auch im Corona-Schuljahr 2020/21 dazu beitragen, aus jungen Menschen starke Verbraucherinnen und Verbraucher zu machen. 

Bis zum 1. Oktober 2021 können sich allgemein- und berufsbildende Schulen mit einer oder mehreren Maßnahmen der Verbraucherbildung bewerben.

Das können zum Beispiel Medienkompetenz-Tage sein, regelmäßige Unterrichtseinheiten zum Leben auf eigenen Beinen, eine digitale Koch-AG oder eine Nachhaltigkeitswoche zu umweltbewusstem Leben und Konsum.

Die Maßnahmen sollten dabei mindestens einem dieser 4 Handlungsfelder zuzuordnen sein: 

  • Ernährung & Gesundheit 
  • Finanzen, Marktgeschehen & Verbraucherrecht 
  • nachhaltiger Konsum & Globalisierung 
  • Medien & Information.

Neben Gold, Silber und Bronze gibt es in diesem Jahr die Sonderkategorie "Verbraucherschule Extra". In dieser Kategorie werden Schulen ausgezeichnet, die in ihren Maßnahmen die Corona-Pandemie inhaltlich aufgegriffen oder neue Wege der Kompetenzvermittlung genutzt haben. 

„In der Corona-Pandemie zählt Verbraucherbildung mehr denn je“, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv. „Wie erkenne ich falsche Gesundheitsversprechen, Fake News oder datenhungrige Onlinedienste? Wir zeichnen Schulen aus, die dies trotz angespannter Lage thematisieren – um Engagement für Verbraucherschutz sichtbar zu machen und Impulse für die Zeit nach Corona zu geben.“ 

Die Auszeichnung Verbraucherschule steht unter der Schirmherrschaft von Bundesverbraucherschutzministerin Christine Lambrecht. Aktuell tragen 65 Schulen in 13 Bundesländern den Titel Verbraucherschule.  

    Starthilfe für Verbraucherbildung

    Eine unverbindliche Anmeldung im Netzwerk Verbraucherschule ist jederzeit möglich – und der 1. Schritt auf dem Weg zur Verbraucherschule. Das Netzwerk bietet:

    • ein Starter Kit mit hilfreichen Impulsen für die Umsetzung von Maßnahmen,
    • kostenlose Online-Fortbildungen in Zusammenarbeit mit Experten der Verbraucherzentralen und
    • die Möglichkeit, sich mit anderen engagierten Schulen auszutauschen.

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    Verbraucherbildung verpflichtend an allen Schulen

    Mit der Auszeichnung und dem Netzwerk Verbraucherschule zeigt der vzbv, wie Verbraucherbildung an Schulen funktionieren kann. Damit die Vermittlung von Alltagskompetenzen aber nicht allein vom Engagement einzelner Schulen abhängt, fordert der vzbv, dass Verbraucherbildung in allen Bundesländern und allen Schulformen verpflichtend verankert wird.


    Alle Informationen finden Sie unter www.verbraucherschule.de


    Gefördert wird das Projekt Verbraucherschule durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Beschluss des Deutschen Bundestages sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz.

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