Smart Surfer: Gesundheit wird digital

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale bietet im länderübergreifenden Projekt neue Informationen
Eine Apothekerin berät einen Kunden zu einer Gesundheitsapp.
  • Mit dem neuen Modulheft „Digitale Gesundheit“ erweitert die Verbraucherzentrale ihr Informationsangebot für „Smart Surfer“ um ein weiteres wichtiges Thema.
  • Alle Modulhefte und Unterrichtsmaterialien können heruntergeladen (Link verlässt die Seite der VZ) werden. Dort können sich Interessierte auch für den Newsletter anmelden.
  • Das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz (MFFKI) stellt die Grundförderung für das Projekt in Höhe von 35.000 Euro zur Verfügung und fördert gemeinsam mit Kooperationspartnern weitere Bausteine des Projekts.
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Die Digitalisierung des Gesundheitswesens schreitet voran: elektronische Patientenakte, E-Rezept sowie digitale Anwendungen zur Unterstützung von Behandlungen sind auf dem Vormarsch. Diese Entwicklung stellt jedoch sowohl Patientinnen und Patienten als auch die Ärzteschaft vor große Herausforderungen. Viele Menschen scheuen die komplexen Anmelde- und Authentifizierungsverfahren und sorgen sich um ihre sensiblen medizinischen Daten. Um mehr Sicherheit zu bieten hat die Verbraucherzentrale im Rahmen des länderübergreifenden Projekts „Smart Surfer“ das neue Lernmodul „Digitale Gesundheit“ erarbeitet.

„Insbesondere wenn es um die eigene Gesundheit und damit auch um sehr persönliche Daten geht, werden Verbraucherinnen und Verbraucher digitalen Angeboten nur dann vertrauen, wenn sie diese verstehen“, so Heike Troue, Vorständin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Mit unserem neuen Lernheft möchten wir alle Menschen befähigen, mit der Entwicklung Schritt zu halten und sich auch im digitalen Gesundheitsbereich gut zurechtzufinden.“

„Das Erfolgsmodell Smart Surfer erweitert sein Angebot um die Fragen rund um die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Denn hier gilt es die Verbesserungen zu kennen - Termine, Untersuchungsergebnisse und Co können flexibel und geräteübergreifend gemanagt werden. Unabdingbar ist es jedoch auch, aktiv darauf zu achten, dass Gesundheitsdaten sicher gespeichert werden und zu entscheiden, wem und wann wie viel Zugriff erlaubt wird", so Verbraucherschutzministerin Katharina Binz.

Auch die unzähligen Gesundheitsinformationen im Internet müssen gut eingeordnet werden können. Denn viele Menschen suchen bei Krankheitssymptomen zuerst nach Antworten im Netz, bevor sie ihre Ärztin oder ihren Arzt aufsuchen. Daher ist es wichtig, sichere und vertrauenswürdige Quellen von unseriösen Seiten unterscheiden zu können. Im neuen Modulheft „Digitale Gesundheit“ der Verbraucherzentrale erhalten Interessierte auch zur Recherche im Netz wertvolle Informationen und Tipps. Praktische Beispiele und konkrete Checklisten runden das Modul ab. Dieses Informationsangebot ist ein weiterer wichtiger Schritt zu einer digitalen Grundbildung der Zielgruppe 50plus und zu einem souveränen Umgang mit den digitalen Angeboten.

Materialien für Smart Surfer
Aktuell bietet die Verbraucherzentrale elf Smart-Surfer-Lernhefte zu Themen wie Streaming, sozialen Medien, Unterhaltungsmöglichkeiten im Netz oder Datenschutz. Die Materialien stehen zum kostenlosen Download (Link verlässt die Seite der VZ) bereit. Gegen eine Kostenerstattung von 3 Euro pro Heft bzw. 25 Euro für das Set (zzgl. Versandkosten) können die Hefte unter smartsurfer@vz-rlp.de bestellt werden. Dort können Interessierte auch den Newsletter abonnieren.

Hintergrund

Über das Projekt Smart Surfer
Smart Surfer ist ein Bildungsangebot, das die Verbraucherzentrale seit mehr als zehn Jahren gemeinsam mit Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern, unterschiedlichen fördernden Institutionen und Verbraucherschutzministerien erarbeitet hat und stets weiterentwickelt. Neben dem Nachschlagewerk und der digitalen Lernplattform bietet die Verbraucherzentrale Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie umfangreiches Unterrichtsmaterial. Die Angebote richten sich an Menschen ab 50 Jahre.

Förderung
Das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz (MFFKI) stellte 2022 eine Grundförderung für das Projekt Smart Surfer in Höhe von 35.000 Euro zur Verfügung und förderte das Modul 11 „Digitale Gesundheit“ gemeinsam mit dem Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, dem Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz Schleswig-Holstein sowie der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit insgesamt rd. 57.000 Euro.

 

VZ-RLP

 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Das Projekt wird gefördert durch:

Logo Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und IntegrationLogo Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz BaWüLogo MULNV NRWLogo MASTD RLPLogo Verbraucherschutzministerium Schleswig-HolsteinLogo Bayerisches Staatsminsiterium für Umwelt und VerbraucherschutzLogo Verbraucherzentrale NRW

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