Weihnachten und Silvester ohne Lebensmittelabfälle

Pressemitteilung vom
Tipps und Rezepte der Verbraucherzentralen
Ein Teller mit einem vegetarischen Gericht.
  • Wer seine Lebensmitteleinkäufe für Weihnachten und den Jahreswechsel gut plant, spart Geld und rettet Lebensmittel vor dem Verderb. Der Online-Portionsrechner der Verbraucherzentrale leistet eine wertvolle Hilfestellung.
  • Viele Essensreste können nach den Feiertagen kreativ zu leckeren Gerichten weiterverarbeitet oder eingefroren werden.
  • Weihnachtliche Gewürze verfeinern auch viele andere Speisen.
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Einladungen und Feiern sind an Weihnachten und Silvester oft eng getaktet. Die Tische oder Buffets sind in vielen Haushalten reichlich gefüllt. Mit einfachen Tipps der Verbraucherzentralen lassen sich Reste lecker verwerten und Lebensmittel vor dem Verderb retten.

„Viele Familien kochen an den Feiertagen etwas Exquisites. Die Auswahl an Salaten oder Beilagen ist meist üppig“, so Susanne Umbach, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Gerade für Gäste wird gerne zu viel aufgetischt. Am Ende bleibt oft Essen übrig und landet gar in der Mülltonne.“ Im Durchschnitt werden in Deutschland pro Tag und Person 90 Gramm noch genießbares Essen entsorgt. Das klingt zwar nicht viel, aber bereits in einer Woche wirft jede Person über 600 Gramm Essbares weg. Bei einer vierköpfigen Familie sind das rund fünf Pfund. Das entspricht in etwa einem Liter Milch, einem kleinen Brot sowie fünf großen Äpfeln. Die Expertin hat viele Tipps, damit die Lebensmittel nicht in die Tonne wandern.

Mit dem Online-Portionsrechner die Mengen planen

„Lebensmittel retten beginnt mit einer guten Menü- und Einkaufsplanung“, so Umbach. „Wichtig ist, wie viele Gäste kommen und ob es große oder kleine Esser sind.“ Mit dem praktischen Online Portionsrechner der Verbraucherzentralen kann man schnell und unkompliziert die benötigten Lebensmittelmengen ermitteln. Mit ein paar Klicks zeigt der Rechner Durchschnittswerte für die benötigten Mengen an. Wenn das Buffet eine bunte Vielfalt an Leckereien bietet, muss nicht für jeden Gast eine Portion von jedem Gericht vorhanden sein.

Reste für den Speiseplan der nächsten Tage einplanen

Beim Wochenspeiseplan sollten anfallende Reste schon mit eingeplant werden. Wenn Lebensmittel übrigbleiben, halten sie in einer Vorratsdose oder abgedeckt im Kühlschrank mindestens zwei Tage. Nudeln können später als Suppeneinlage, Brot für Knödel und Gemüse in einem Auflauf verarbeitet werden. Gut geplant und durchdacht muss nichts weggeworfen werden – das entlastet die Mülltonne, spart Ressourcen und Geld.
Viele Gerichte lassen sich auch gut einfrieren. Sie können dann bequem aufgetaut werden, wenn im Alltag an stressigen Tagen wenig Zeit zum Kochen bleibt. Wer möchte, kann auch seinen Gästen eine Freude machen und Reste für den nächsten Tag mitgeben.

Weihnachtliche Backzutaten weiterverwenden

Für manches Gebäck oder Dessert braucht es nur das Eigelb oder nur das Eiweiß. Beides kann im Kühlschrank bis zu zwei Tage aufbewahrt und dann weiterverwendet werden. Weihnachtliche Gewürze wie Zimt, Kardamom und Nelken passen auch gut zu Currys, in manches Weihnachtsgericht oder als aromatische Zutat in Tee oder Glühwein. Vorsicht ist bei gemahlenen Nüssen geboten – diese können schnell ranzig werden. Wenn die Verpackung offen ist, sollten sie am besten über das Müsli oder den Salat gestreut werden.

Weitere Anregungen und Rezepte zum Kochen mit Resten finden Interessierte hier.

VZ-RLP

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

gefördert vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz (MKUEM) im Rahmen der Kampagne

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