Auch wir wollen unseren Beitrag leisten, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Aus diesem Grund sind unsere Beratungsstellen für den Publikumsverkehr geschlossen, persönliche Beratungen finden nicht statt. Bitte nutzen Sie unser umfangreiches digitales Angebot! Weitere Infos hier.

Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


16. April: Phishing im Namen der Deutschen Bank

Kurz vor dem Wochenende steht nach längerer Pause wieder die Deutsche Bank im Fokus der Cyber-Kriminellen. In der Variante "Wichtige Nachricht" werden Sie zu einer Aktualisierung Ihrer hinterlegten Kundeninformationen aufgerufen. Diese sei aufgrund von höheren Sicherheitsstandards erforderlich. Sobald Sie die geforderten Daten auf der verlinkten Webseite eingetragen haben, werde Ihr Konto angeblich wieder freigeschaltet. Natürlich handelt es sich hierbei nicht wie vorgegeben um eine Sicherheitsmaßnahme, sondern um einen weiteren Versuch, sensible Kundendaten zu ergattern. Dass diese E-Mail nicht von der Deustchen Bank stammt, lässt sich unter anderem an der unpersönlichen Anrede oder dem kleinen "B" in "beschränkungen" erkennen.

16.04.21 Deutsche Bank Wichtige Nachricht.png

 

15. April: Sparkasse steht wieder im Phishing-Fokus

Seit gestern schicken uns aufmerksame VerbraucherInnen zahlreiche Phishing-Mails zu, die vermeintlich von der Sparkasse stammen. Besagte Mails tragen alle die Betreffzeile "Nachrichteninfo". Dass es sich bei diesen E-Mails um Phishing-Versuche handelt, lässt schon die fehlende persönliche Anrede vermuten. Wie üblich werden die Empfänger sofort zu einer Eingabe persönlicher Daten aufgefordert. Als Begründung dient in diesem Fall eine Aktualisierung des Online-Systems. Weiter drohen die Betrüger mit Kosten i. H. v. 29,99€, sollte die geforderte Dateneingabe nicht innerhalb von 2 Tagen erfolgen. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern! Cyber-Kriminelle verwenden solche Drohungen häufig, um die Empfänger unter Druck zu setzen und zu unüberlegtem Handeln zu verleiten. Wie auch sonst empfehlen wir, Aufforderung und Link zu ignorieren. Andernfalls könnten die Verfasser der Mail z.B. betrügerische Online-Banking-Überweisungen in Ihrem Namen durchführen.

15.04.2021 Sparkasse Nachrichteninfo.png

 

14. April: Amazon bleibt Hauptziel der Phishing-Betrüger

Auch Mitte der Woche bleibt Amazon das Hauptziel von Phishing-Versuchen. besonders häufig wurde uns heute die Betreffzeile "Rechnungsabwicklungstransaktion" weitergeleitet. Auf den ersten Blick scheint die Mail eine Sicherheitsbenachrichtigung zu sein. Angeblich konnte die monatliche Zahlung Ihrer Amazon-Prime-Mitgliedschaft nicht abgebucht werden. Grund dafür seien ungültige hinterlegte Zahlungsdaten. Damit das Abonnement nicht gekündigt wird, müsse man lediglich die Zahlungsinformationen über den beigefügten Link aktualisieren. Dass es sich hierbei um eine E-Mail betrügerischen Ursprungs handelt, lässt sich an der fehlenden Anrede und den enthaltenen Rechtschreibfehlern erkennen. Verschieben Sie auch diesen Phishing-Versuch unbeantwortet in den Spamordner. So können Sie sich effektiv vor Datenmissbrauch und finanziellen Schäden schützen.

4.04.21 Amazon Rechnungsabwicklungstransaktion_0.png

 

13. April: Phishing-Betrüger zielen auf Amazon-NutzerInnen

Mit dem Betreff "Sicherheitsalarm" erreichte uns heute ein Phishing-Versuch, der auf die NutzerInnen von Amazon abzielt. Besagte Mail weist ein Phishing-Schema auf, welches uns in dieser Form bisher noch nicht zugesandt wurde. Angeblich wurden Ihre persönlichen Kundeninformationen kürzlich abgeändert. Im Falle, dass man diese Änderung nicht selbst eingeleitet hat, soll man umgehend dem beigefügten Link folgen. Auf der verlinkten Webseite muss man sich dann mit den Zugangsdaten einloggen und im Anschluss die Kundeninformationen aktualisieren. Nur wenn man den Anweisungen Folge leistet, könne die Umsetzung der unautorisierten Datenänderung gestoppt werden. Natürlich handelt es sich bei dieser E-Mail nicht wie vorgegeben um eine Sicherheitsbenachrichtigung von Amazon, sondern um einen Betrugsversuch. Sollten Sie die beschriebene E-Mail erhalten, ignorieren Sie die Forderungen und verschieben Sie die Mail stattdessen in Ihren Spamordner.

 13.04.21 Amazon Sicherheitsalarm.png

 

12. April: Kundschaft der Sparkasse stark von Phishing betroffen

Über das Wochenende trafen besonders viele Phishing-Mails ein, die vermeintlich von der Sparkasse stammen. Besagte Mails erschienen unter Betreffzeilen, wie "Kundeninformation" oder "Kundenmitteilung". Bei allen Varianten steht der Erhalt persönlicher Daten im Vordergrund. Dazu informieren die Betrüger zunächst über eine vorübergehende Sperrung Ihres Sparkassen-Kontos. Ein spezifischer Grund für diese Maßnahme wird jedoch nicht angegeben. Weiter wird behauptet, dass eine Freischaltung des Kontos nur über den beigefügten Button und in Form einer Dateneingabe möglich sei. Das entspricht natürlich nicht der Wahrheit. Die Sparkasse wird Sie nie per Mail zu einem solchen "Identifikationsvorgang" auffordern. Dies können Sie auch auf der offiziellen Webseite der Sparkasse nachlesen. Wie auch sonst raten wir, derartige Mails unbeantwortet in den Spamordner zu verschieben.

12.04.21 Sparkasse Kundeninformation.png12.04.21 Sparkasse Kundenmitteilung.png

 

09. April: Neues Phishing-Ziel: Comdirect

Kurz vor dem Wochenende sandten uns aufmerksame Verbraucher und Verbraucherinnen einige Phishing-Mails zu, welche im Namen der Comdirect Bank verfasst wurden. Inhaltlich weisen diese Phishing-Mails eine typische Betrugsmasche auf. Aufgrund "ungewöhnlicher Aktivitäten" musste Ihre Kreditkarte vorübergehend eingefroren werden. Welche außergewöhnlichen Aktivitäten angeblich beobachtet wurden, wird nicht näher beschrieben. Wie üblich könne die Kreditkarte erst im Anschluss an eine Dateneingabe wieder in vollem Umfang genutzt werden. Natürlich soll diese vermeintlich notwendige Eingabe auf einer verlinkten Webseite erfolgen. Auch in diesem Fall raten wir dazu, dem enthaltenen Link nicht zu folgen und insbesondere keine sensiblen Daten, wie z. B. Passwörter, preiszugeben.

 09.04.21 Comdirect Informationen zum Abonnement.png
Betreff: "Informationen zum Abonnement"