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Das Fair Trade ABC

Stand:
Frau trägt Kanister auf dem Kopf.
Off

Armut: Weltweit leben 702 Millionen Menschen in extremer Armut, etwa 70 Prozent sind Frauen.

Bildung: Der Erlös von Fair Trade Produkten kommt auch Kindern zugute, denn sie können dann in der Schule lernen anstatt auf dem Feld zu arbeiten.

Chancen: Frauen haben, vor allem in Ländern des globalen Südens, weniger Zugang zu Bildung, Geld und Krediten. Sie leisten sehr viel Arbeit auf den Plantagen, besitzen aber kaum Rechte. Fair Trade will das ändern, indem Frauen besonders unterstützt und gefördert werden.

Die fairen Wochen: Machen Sie mit und greifen Sie bewusst zu fairem Kakao, Zucker, Saft, Gewürzen…

Einkaufsfinder: Die App zeigt Ihnen, wo Sie Fairtrade gelabelte Produkte finden.

(Symbolbild)
Verschidene Fair Trade gehandelte Produkte auf einem Tuch

Fair handeln bedeutet:

  • gerechter Lohn durch stabile Preise 
  • langfristige Handelsbeziehungen 
  • gute Arbeitsbedingungen für die Kleinbauern

 

Gründung: 1950 entstand die Fairtrade- Bewegung, um die Armut in Entwicklungsländern zu bekämpfen.

Handy: Schon gehört? In fairen Smartphones stecken recyceltes Plastik und Fairtrade Gold.

Informationen: Welches Produkt ist fair produziert? Labels und Siegel helfen beim Finden und Erkennen.

Jede*r kann einen Beitrag leisten, in dem er/sie fair gehandelte Produkte kauft!

Kaffee: In der Kaffeeproduktion dürfen Frauen oft weniger mitbestimmen als Männer und können nur einen geringen Einfluss auf die Verwendung der Erlöse nehmen. Kooperationen für fairen Kaffee nur aus Frauenpower wollen das ändern und gleiche Chancen schaffen.
 

Tasse mit Kaffeepflenze und Fair Trade Bohnen.

Länder: 73 Länder und 1,66 Milliarden Bauern/Bäuerinnen sind in Fair Trade Organisationen zusammengeschlossen.

Meine faire Stadt: 25 Städte und Kommunen in Rheinland-Pfalz sind dabei und fördern das Angebot fairer Produkte vor Ort. Geschäfte, Supermärkte, Cafés und Schulen machen mit. Finden Sie die Stadt in Ihrer Nähe hier.

Neu: Das neue staatliche Siegel „grüner Knopf“ kommt. Dieses verrät, ob Hemd, Hose oder Pulli unter humaneren Arbeitsbedingungen und mit gerechteren Löhnen produziert wurde.

Orangen: 14.842.965 Liter Fairtrade Orangensaft wurden im letzten Jahr in Deutschland getrunken. Das sind doppelt so viel wie 2013.

Preis: Die Plantagenarbeiter erhalten einen Mindestpreis für ihre Ernte, mit dem sie den Lebensunterhalt für ihre Familie sichern können. Oben drauf gibt es noch eine Prämie. Das Geld kann in soziale Projekte für die Dorfgemeinschaft, wie den Bau einer Schule gesteckt werden. Weitere Informationen gibt es hier.
 

Qualität:
Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz -
sorgen für bessere Arbeitsbedingungen
und damit für eine bessere Lebensqualität.

Rückverfolgbarkeit: Ist fair drin, wenn fair draufsteht? Prinzipiell ja. Bei der Verarbeitung von Fruchtsaft, Zucker, Kakao und Tee gibt es Ausnahmen: Ein Mengenausgleich macht die Mischung von fairen mit konventionellen Produkten teilweise möglich.

Schokolade: Lust auf Süßes? Ganze 9 kg Schokolade naschen wir Deutschen im Jahr. Greifen Sie doch zu Fair Trade-Produkten und unterstützen Sie die Kakaobauern beispielsweise in Ghana.

Tasse Tee = Teuer? Eine Tasse Fair Trade Tee kostet nur wenige Cent mehr als die herkömmliche Variante.

Umwelt: Etwa 70 Prozent der fairen Produkte sind biologisch angebaut und damit nicht nur ein Plus für die Kleinbauern sondern auch für die Natur.
 
Vergleich: etwa 14 Prozent des Verkaufspreises einer Fair Trade Banane bleiben beim Bauern. Bei einer herkömmlich gehandelten sind es nur 7 Prozent.

 

Eine Banane in verschiedene Teile geschnitten.
Eine Grafik über den Erlös von Bauern bei Fairtrade Bananen.

Weltläden: die Fachgeschäfte sind seit 40 Jahren aktiv. Ihr Sortiment ist mittlerweile vielfältig. Überzeugen Sie sich selbst in einer der 900 Filialen.

X Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen. Es gibt unterschiedliche Label mit eigenen Standards. Die Verbraucherzentrale fordert mehr Klarheit durch eine gesetzliche Definition von „Fair“ und ein einheitliches Siegel.

Yes we cook: Holen Sie sich in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale ein Rezeptbuch und laden Sie Freunde und Familie zu einem fairen Dinner ein.

Schüssel mit einem Couscous-Salat udn Rezeptbuch.

Ziele: Genuss mit Zukunft durch mehr Geld für Erzeuger, gute Bildung für Kinder und Gleichberechtigung für Frauen. Weitere Informationen gibt es hier.

gefördert vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF) im Rahmen der Kampagne

Förderhinweis Besser Essen RLP