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Plastik, nein danke!

Pressemitteilung vom
  • In privaten Haushalten fällt in großen Mengen Plastikmüll an und belastet die Umwelt.
  • Mit einer Kampagne will die Verbraucherzentrale dazu motivieren, alle Arten von Verpackungsmüll einzusparen und ruft zu einem Müllspar-Experiment auf.
  • Unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/plastik-nein-danke hat die Verbraucherzentrale Wissenswertes zusammengestellt und zeigt umweltfreundliche Alternativen auf. Am 23. November bietet sie das Web-Seminar „Plastik, nein danke!“ an.
Mann mit Plastiktüten und Plastikflaschen behängt.
Off

Unter dem Motto „Wir gemeinsam für weniger Abfall – unsere Gemeinschaft für mehr Nachhaltigkeit!“ findet vom 20. bis 28. November die Woche der Abfallvermeidung statt. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz unterstützt die internationale Woche mit ihrer Kampagne PLASTIK, NEIN DANKE!.

Der tägliche Einkauf und das Online-Shopping verursachen jede Menge Verpackungsmüll. Deutschland gehört europaweit zur Spitzengruppe beim Verpackungsmüll. „In den Abfallsäcken und Tonnen landen allerlei Folien, Becher, Plastikflaschen, Metalldosen und Kartons“, so Susanne Umbach von der Verbraucherzentrale. „Doch nicht alle Verpackungen sind zum Schutz von Lebensmitteln oder anderen Waren notwendig. In vielen Fällen sind sie sogar vermeidbar.“ Auf ihrer Internetseite www.verbraucherzentrale-rlp.de/plastik-nein-danke informiert die Verbraucherzentrale rund um Verpackungen, gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen und Tipps zur Abfallvermeidung. Außerdem lädt sie Interessierte zu einem Müllspar-Experiment ein. Ziel dabei ist, zwei Wochen möglichst verpackungsarm einzukaufen und den gelben Sack "auf Diät zu setzen“. Der Erfolg lässt sich durch das Wiegen eines „normalen“ Abfallsacks vor dem Experiment und des Sacks danach dokumentieren. Wir freuen uns auf Rückmeldungen per Mail an social-media@vz-rlp.de*.

Plastikmüll gelangt über verschiedene Wege in die Meere und Ozeane. Dort zerfällt er zu Mikroplastik, wird aber nicht komplett abgebaut. Meerestiere und -vögel fressen die kleinen Teilchen. Welche Auswirkungen auf die Gesundheit der Meereslebewesen oder der Menschen durch Mikroplastik zu erwarten sind, ist noch weitgehend unklar. Der Ruf nach plastikfreien oder plastikarmen Alternativen wird immer lauter.

„Das Angebot im Lebensmittelhandel muss sich wandeln. Jede und jeder ist aufgerufen, Verpackungen noch konsequenter einzusparen,“ so Umbach. „Erste Schritte sind erkennbar, doch das kann nur der Anfang sein. Wer auf unverpackt oder Mehrweg setzt, kann Einwegverpackungen vermeiden.“

Web-Seminar PLASTIK, NEIN DANKE!

Tipps zum Vermeiden von Verpackungsmüll gibt die Verbraucherzentrale in ihrem Web-Seminar „Plastik, nein danke!“ am 23. November um 18 Uhr.

Lebensmittel müssen sauber und unbeschadet vom Hersteller bis in die heimische Küche gelangen. Doch wieviel Verpackung ist dafür wirklich notwendig und welche Materialien eignen sich am ehesten? Wie gut recyclingfähig sind die unterschiedlichen Materialien? Und welche Verpackung schont die Umwelt? Die Referentin nimmt diese und andere Fragen unter die Lupe und zeigt Möglichkeiten, Verpackungen einzusparen. Das Web-Seminar dauert ca. 60 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/webseminare-rlp anmelden.

VZ-RLP

*Unsere Datenschutzinformationen finden sich unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/datenschutz.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

gefördert vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz (MKUEM) im Rahmen der Kampagne

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