Heike Troue ist neue Vorständin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Pressemitteilung vom
Heike Troue folgt auf Ulrike von der Lühe
Zwei Frauen stehen vor einer baluen Wand und halten ein Schild mit Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zwischen sich.
Die neue und die alte Vorständin Heike Troue und Urlike von der Lühe (v.l.)
  • Heike Troue ist neue Vorständin des Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V..
  • Als aktuell größte Aufgaben sieht sie die Verbraucherpreis- und die Klimakrise.
  • Mit dem Team der Verbraucherzentrale will sie sich dafür einsetzen, dass die großen Herausforderungen der Zukunft im Sinne der Verbraucher:innen angegangen werden.
Off

Zum 1. März 2023 übernimmt Heike Troue die Leitung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz als Vorständin. Die 52-jährige Diplom-Volkswirtin hat sich bereits auf Bundes- und Landesebene in verschiedenen Verbänden und Gremien unter anderem mit den Themen Verbraucherbildung, Digitalisierung und Klimawandel beschäftigt. Als Hauptgeschäftsführerin des Deutschen LandFrauenverbandes und als Geschäftsführerin des Vereins „Deutschland sicher im Netz e.V.“ (DsiN) hatte sie bereits Berührungspunkte zu Verbraucherthemen. Zuletzt war sie als Geschäftsführerin des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V. tätig. Heike Troue war zudem in der Deutschen Welthungerhilfe aktiv.

„Mit Heike Troue konnten wir eine erfahrene Verbandsexpertin als neue Vorständin der Verbraucherzentrale gewinnen“, so Angelika Stegmann, Vorsitzende des Verwaltungsrats der Verbraucherzentrale. „Sie wird sich mit Nachdruck gemeinsam mit den Mitarbeitenden der Verbraucherzentrale für die unterschiedlichen Verbraucherprobleme engagieren und dem Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz weiterhin eine starke Stimme geben.“

„Ich freue mich sehr auf die Herausforderung, die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz durch turbulente Zeiten zu führen und Verbraucherinteressen zu vertreten. Gerade in Krisenzeiten ist ein starker Verbraucherschutz von großer Bedeutung und gibt den Menschen Sicherheit“, so Troue. „Verbraucherschutz ist mir ein großes Anliegen. Die immensen Herausforderungen unserer Zeit – steigende Verbraucherpreise, Klimakrise, Digitalisierung und demografischer Wandel – werden wir nur meistern, wenn die Politik die Verbraucher:innen stärkt und einbindet.“

Die zuletzt deutlich gestiegenen Beratungszahlen zeigen eindrücklich, wie wichtig glaubwürdige und unabhängige Anlaufstellen sind. „Hier werde ich auch künftig an nachhaltigen Strukturen arbeiten, um für die aktuellen und künftigen Beratungsbedarfe gerüstet zu sein“, so Troue. „Verbraucherschutz ist wie die Feuerwehr: Wie wichtig sie ist, sieht man meistens erst, wenn es brennt.“

Vertrauenswürdig und anbieterunabhängig prüfen die Mitarbeiter:innen der Verbraucherzentrale die unterschiedlichen Anliegen der Ratsuchenden, aggregieren diese Anfragen und Beschwerden aber auch im Sinne eines Frühwarnsystems. „Fehlentwicklungen oder neue Betrugsmaschen können so schneller erkannt und bekämpft werden“, so die neue Vorständin der Verbraucherzentrale. Mit der angekündigten EU-Verbandsklage hofft Heike Troue weiter, dass die Verbraucherzentrale als Anwältin der Verbraucher:innen noch schlagkräftiger deren individuellen Rechte durchsetzen können wird. Noch fehlt hier die Umsetzung auf Bundesebene.

Heike Troue folgt auf Ulrike von der Lühe, die Ende Februar 2023 in den Ruhestand geht.

VZRLP

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Fernwärme

Klageregister eröffnet: vzbv verklagt E.ON und HanseWerk Natur

Seit 2020 haben E.ON und HanseWerk Natur ihre Fernwärmepreise um ein Vielfaches erhöht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält die Preiserhöhungen für rechtswidrig und verklagt die Unternehmen. Tragen Sie sich ins Klageregister ein, um an der Sammelklage teilzunehmen.
Justitia Gericht Urteil Recht

Klageregister eröffnet: Jetzt mitmachen bei Sammelklage gegen ExtraEnergie

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Anbieter ExtraEnergie. Es geht um enorme Preiserhöhungen um teilweise mehr als 200 Prozent. Mit der Sammelklage will der vzbv Rückzahlungen für Kund:innen erreichen.
Essenreste auf einem Teller

Marktcheck: kleine Portionen in der Gastronomie noch nicht Standard

Wenn Restaurantgäste zwischen verschiedenen Portionsgrößen wählen oder übriggebliebenes Essen mitnehmen könnten, würden weniger Lebensmittel als bisher im Müll landen. Doch nur wenige Restaurants nutzen bisher ihre Möglichkeiten, wie der Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt.