Erste Hilfe bei gehackten Online-Konten
Hier erklären wir:
Hilfe bei Angriff auf das Internet-Konto

Die Verbraucher-Zentrale will alle Menschen erreichen.
Darum gibt es hier Infos in Leichter Sprache.
So kann man den Text besser verstehen.
Es gibt noch mehr Infos zu diesem Thema:
Schützen Sie ihr Online-Konto schon bevor es gehackt wurde.
Wie das geht, erfahren Sie in diesem Text:
Online-Konten vor Hacking-Angriffen schützen.
Dieser Text ist nicht in Leichter Sprache geschrieben.
Konto gehackt
Vielleicht hat jemand Ihr Online-Konto gehackt.
Zum Beispiel: Ihr E-Mail-Konto. Oder Ihr Konto bei einem Online-Shop.

Hacken heißt:
Jemand hat Zugang zu Ihrem Konto bekommen.
Dafür gibt es verschiedene Zeichen:
- Jemand meldet sich bei Ihrem Online-Konto an.
- Jemand ändert Daten in Ihrem Online-Konto.
- Jemand schreibt Nachrichten mit Ihrem Online-Konto.
Jemand bestellt Sachen mit Ihrem Online-Konto.
Aber Sie haben das nicht erlaubt.
Oder:- Nachrichten fehlen in Ihrem Online-Konto.
- Sie bekommen Mahnungen von Ihrem Online-Konto.
Aber Sie haben nichts bestellt. - Jemand will Sie erpressen.
Handeln Sie dann sofort.
Bleiben Sie aber ruhig.
Kontrolle zurück
Sie wollen die Kontrolle über Ihr Online-Konto zurück.
Dabei kann Ihnen der Anbieter helfen.
Das ist die Firma von Ihrem Online-Konto.
Manchmal müssen Sie den Anbieter fragen.
Sonst bekommen Sie keinen Zugriff mehr.
Was tun?
Wenn jemand Ihr Konto gehackt hat
Dann müssen Sie schnell handeln.
Versuchen Sie sich wieder ein-zuloggen.

- Benutzen Sie ein anderes Gerät.
Vielleicht kommen Sie darüber in Ihr Online-Konto. - Machen Sie einen Viren-Scan auf dem ersten Gerät.
Das heißt:
Sie prüfen Ihr Gerät auf Schad-Soft-Ware.
Dann wissen Sie:
Haben Sie Schad-Soft-Ware bekommen?
Die Schad-Soft-Ware muss gelöscht werden. - Danach ändern Sie Ihr Passwort.
Benutzen Sie dafür ein Gerät ohne Schad-Soft-Ware.
Kein Zugang zum Konto
Sie kommen nicht mehr in Ihr Online-Konto?
Vielleicht haben die Hacker eine Zwei-Faktor-Authentisierung gemacht.
Das heißt:
Man braucht 2 Sachen für den Zugang zu Ihrem Online-Konto.

Sie können die Firma von dem Online-Konto fragen.
Die Firma prüft dann:
Sind Sie die Person von dem Online-Konto?
Dann können Sie wieder in Ihr Online-Konto.
Lassen Sie sich helfen.
E-Mail prüfen
Vielleicht ist Ihre E-Mail-Adresse nicht mehr sicher.
Das können Sie hier prüfen:
• Hasso-Plattner-Institut (HPI) der Uni Potsdam
• Leak-Checker der Uni Bonn
Passwort prüfen
Vielleicht ist auch Ihr Passwort nicht mehr sicher.
Vielleicht benutzen Sie das Passwort auch für andere Online-Konten.
Dann müssen Sie das Passwort sofort ändern.

Sie können E-Mail-Adresse oder Passwort auch löschen.
Und Sie können neue Zugangs-Daten machen.
Vielleicht haben Sie noch andere Konten mit Ihrer E-Mail verbunden.
Prüfen Sie das.
Ändern Sie auch bei diesen Konten die Passwörter.
Bankkarten sperren
Jemand hat Ihre Infos gestohlen?
Dann müssen Sie Ihrer Bank Bescheid sagen.

Und Sie müssen Ihre Karten sperren.
Sie können dafür die Telefonnummer 116116 anrufen.
Die Mitarbeiter sperren dann Karten und Zugänge für Sie.
Sie können die Telefonnummer immer anrufen.
Schreiben Sie sich wichtige Infos über Ihr Konto auf.
Bescheid sagen
Wenn Ihr Konto gehackt wurde
Dann müssen Sie das anderen Menschen sagen.
Zum Beispiel:
Iher Familie

- Ihren Freunden
- Ihren Kolleginnen und Kollegen
Vielleicht hat jemand Ihr Social-Media-Konto gehackt.
Dann müssen Sie andere Menschen warnen.
So können Sie andere Menschen vor Betrügern schützen.
Gehen Sie auch zur Polizei.

Machen Sie eine Anzeige.
Es gibt auch Hilfe bei dieser Organisation:
Da können Sie anrufen.
Die Bilder Online-Betrüger, 2Faktor-Authentikation, Passwort sind KI-generiert, ChatGpT 2026
Alle anderen Bilder sind von © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers
Der Text wurde von der KI SUMM AI GmbH, Tal 44, 80331 München übersetzt
und in der VZ-RLP redaktionell bearbeitet.
- Schauen Sie in Ihre Filterregeln und in die Weiterleitungseinstellungen in Ihrem E-Mail-Postfach. Möglicherweise hat der Betrüger ankommende E-Mails an andere E-Mail-Adressen weiterleiten lassen. Dann ändern Sie die Filterregeln und Weiterleitungseinstellungen wieder.
- Ist zu Ihrem Passwort auch noch Ihre E-Mail-Adresse geändert, müssen Sie sich unbedingt an das Unternehmen wenden, bei dem Sie das E-Mail-Konto eingerichtet haben. Fordern Sie hier aktiv Hilfe ein.
- Prüfen Sie, ob Ihre persönlichen Daten, wie Ihre E-Mail-Adresse oder Passwörter im Internet veröffentlicht wurden und ändern gegebenenfalls die Passwörter zu den betroffenen Online-Konten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie nach Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse erfahren können, ob Ihre persönlichen Daten im Internet offengelegt wurden und missbraucht werden könnten.
- Hasso-Plattner-Institut (HPI) der Uni Potsdam
- Leak-Checker der Uni Bonn
- Troy Hunt, Internet-Sicherheitsexperte und Blogger
Wenn Sie hier die Information bekommen, Ihre E-Mail-Adresse und/oder Ihr Passwort wurde gefunden, empfehlen wir Ihnen, die Daten bei den betroffenen Diensten zu ändern. Wenn Sie ein ähnliches Passwort auch bei anderen Online-Konten verwenden, ändern Sie dieses umgehend.
Sie können aber auch gleich Ihre E-Mail-Adresse und/oder das Passwort löschen und damit völlig neue Zugangsdaten erstellen.
- Prüfen Sie, welche anderen Accounts mit Ihrem E-Mail-Postfach verbunden sind. Ändern Sie auch hier die Passwörter.
- Wurden andere Online-Konten gehackt, richten Sie ebenfalls ein neues, starkes Passwort ein.
- Handelt es sich um ein Online-Konto mit Bezahlfunktion, prüfen Sie die Bestell-Historie auf verdächtige Buchungen und informieren Sie den Shop-Betreibenden, damit Ihr Online-Konto zeitweise gesperrt wird. Das schützt Sie vor weiteren ungewollten Buchungen. Soweit möglich, stornieren Sie die Buchungen.
- Melden Sie sich unbedingt bei Ihrer Bank oder Ihrem Finanzdienstleister, wenn etwa Ihr direkter Bank-Zugang oder ein mit Ihrer Kreditkarte oder Ihrem Zahlungsdienst verknüpftes Konto gehackt wurde. Im Zweifel lassen Sie vorsichtshalber Ihre Karten sperren:
Über die Rufnummer 116116 können Sie folgende Karten telefonisch sperren lassen:- Girocard (früher „EC-Karte“, Bankkarte)
- Kreditkarten (Mastercard, Visa)
- E-Personalausweis
- Online-Banking
- Telefonbanking
- SIM-Karten
- Mitarbeiterausweise
- Elektronische Signaturen
Die Rufnummer 116116 ist rund um die Uhr geschaltet. Bewahren Sie diese Rufnummer an einer zentralen Stelle auf, wo Sie sie im Ernstfall schnell wiederfinden. Notieren Sie dazu auch, welche Ihrer Konten Sie über 116116 sperren lassen können.
- Über den KUNO-Sperrdienst können Sie Ihre Girocard sperren lassen. Das geht nur bei der Polizei. Das KUNO-Sperrsystem wird vom EHI Retail Institute, dem Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) und der deutschen Polizei betrieben. Im Sommer 2023 fiel KUNO wegen einer Sicherheitslücke auf. Gesperrte Karten hätten von Kriminellen freigeschaltet werden können. Die Sicherheitslücken sind laut Anbieter weitestgehend behoben.
- Wenn Sie auf Ihr Online-Konto gar keinen Zugriff mehr haben, liegt das sehr wahrscheinlich daran, dass die Hacker eine Zwei-Faktor-Authentisierung eingerichtet haben. In einem solchen Fall sollten Sie sich unbedingt an das Unternehmen wenden, bei dem Sie das Online-Konto eingerichtet haben. Möglicherweise kann das Unternehmen Ihnen nach Überprüfung Ihrer Identität wieder den Zugang zu Ihrem Online-Account einrichten. Falls das nicht möglich ist, ist Ihr Zugriff auf dieses Online-Konto unwiederbringlich verloren.











