Spartipps für jeden Tag

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Viele Menschen wollen oder müssen derzeit jeden Cent zweimal umdrehen. Wir geben Tipps, wo Sie auch mit kleinen Veränderungen sofort bares Geld sparen können.
  • Gerade die kleinen Ausgaben, die man ganz nebenbei und fast unbemerkt im Alltag macht, summieren sich schnell.
  • Hier finden Sie sortiert nach Themengebieten Tipps zum Sparen.
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Alltag
  • Nehmen Sie - wann immer möglich - Lebensmittel und Getränke von zu Hause mit, anstatt Kaffee und belegte Brötchen unterwegs zu kaufen.
  • Geben Sie Ihrem Kind in die Schule ebenfalls lieber ein Getränk und ein zu Hause vorbereitetes Pausenbrot mit, statt Geld für den Bäcker oder das Kiosk.
  • Aus alt mach neu: Upcycling macht nicht nur Spaß, es schont vor allem auch Ressourcen und den eigenen Geldbeutel. Das Internet bietet tausend Ideen, was sich aus alten Dingen machen lässt.
  • Spart zwar kein Geld, ist aber trotzdem gut für die Haushaltskasse: Entrümpeln Sie doch mal und verkaufen auf Flohmärkten, im Bekanntenkreis oder online, was Sie nicht mehr benötigen.
Freizeit
  • Bei sehr Vielem, was wir in der Freizeit unternehmen, gibt es günstigere Alternativen, die Sie ausprobieren können: Gemeinsam kochen statt ins Restaurant zu gehen, privater Filmeabend statt Kino, draußen Joggen, Walken, Wandern oder Radfahren statt Fitnessstudio.
  • Auch bei vielen anderen Freizeitaktivitäten gibt es kostenlose oder günstigere Möglichkeiten: Sportangebote für Studierende oder Kurse bei Volkshochschulen sind oft günstiger als Vergleichbares bei kommerziellen Anbietern. Sportanlagen im Freien stehen der Allgemeinheit meist kostenlos zur Verfügung.
  • Prüfen Sie bestehende Abos von Zeitungen oder Zeitschriften: Lesen Sie die abonnierten Medien regelmäßig? Könnten Sie auf einzelne Abos verzichten oder auf günstigere digitale Abos umsteigen? Oder Sie teilen sich ein Abo mit einem Freund oder einer Nachbarin?
  • Auch kostenpflichtige Streamingdienste und TV-Pakete gehen ins Geld. Überlegen Sie, ob Sie darauf ganz oder teilweise verzichten können und nutzen Sie zum Beispiel vermehrt die Angebote der kostenlosen Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender.
  • Kennen Sie das Angebot Ihrer Stadtbibliothek? Häufig gibt es hier auch Filme, Spiele, Hörbücher, Tageszeitungen und Zeitschriften. Das alles für einen meist geringen Jahresbeitrag oder etwa für Kinder und Jugendliche teilweise ganz kostenfrei. Manche Bibliotheken haben auch ein digitales Leihangebot oder bieten Ihren Mitgliedern einen digitalen Zugang zu Filmen und Serien.

 

Gesundheit
  • Prüfen Sie, ob sich ein Wechsel Ihrer Gesetzlichen Krankenversicherung lohnt: In der Gesetzlichen Krankenversicherung können sich der Zusatzbeitrag, Service und die freiwilligen Zusatzleistungen unterscheiden. Hier können Sie bares Geld sparen, wenn Sie in eine Krankenversicherung wechslen, die einen niedrigeren Zusatzbeitrag hat oder für Sie interessante Zusatzleitungen bietet, die Sie bislang selbst bezahlt haben.
  • Auch wenn Sie in der Privaten Krankenversicherung versichert sind, können Sie prüfen, ob ein Wechsel des Versicherers oder Ihres Tarifs für Sie in Frage kommt. Haben Sie die Möglichkeit, in die Gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren, kann sich auch das lohnen.
  • Beim Kauf nicht verschreibungspflichtiger Medikamente sind Nachahmer-Präparate, so genannte Generika, teilweise erheblich günstiger. Hier finden Sie Tipps zum Medikamentenkauf.
Haushalt
  • Tipps zum Stromsparen im Haushalt finden Sie hier.
  • Dosieren Sie Waschmittel richtig, abgestimmt nach der Verschmutzung der Wäsche und der Wasserhärte. Die meisten Menschen neigen zur Überdosierung. Weitere Tipps rund um Wäsche und Waschmittel finden Sie hier.
  • Wenn Sie einen Schnellkochtopf besitzen: Nutzen Sie ihn vermehrt. Da er in kürzerer Zeit das Essen gart, liegt die Ersparnis bei 50 Prozent oder mehr.
  • Die kostensparendste Art, Wasser in der Küche zu erhitzen ist der Wasserkocher: Erhitzen Sie größere Mengen Wasser daher stets im Wasserkocher, auch zum Beispiel das Nudelwasser, bevor es in den Topf wandert.
  • Kochen Sie stets mit Deckel auf Pfanne oder Topf.
  • Tauen Sie Ihren Kühlschrank und Ihr Gefriergerät regelmäßig ab.
Kleidung
  • Nutzen Sie gezielt Flohmärkte, Umsonst-Flohmärkte, Kleidertauschpartys und Second Hand-Läden.
  • Auch online gibt es eine Vielzahl von Portalen, auf denen Sie gebrauchte wie neuwertige Kleidung und Schuhe finden können. Achten Sie auch angesichts des schönsten Schnäppchens darauf, dass es einen funktionierenden Käuferschutz gibt und die Zahlungweise sicher ist. Tipps rund um Online-Auktionen haben wir hier zusammengestellt.
  • Auch alte Kleidung lässt sich upcyclen, so werden aus alten ungetragenen Sachen wieder neue. Viele Ideen dazu finden sich kostenlos im Netz.
Lebensmittel und Ernährung
  • Kochen Sie selbst: Das ist günstiger als Fertiggerichte zu kaufen und meist auch aus gesundheitlicher Sicht die bessere Wahl. Denn Fertigprodukte enthalten oft Zusatzstoffe sowie viel Fett, Salz und Zucker.
  • Retten Sie Lebensmittel: Foodsharing hilft, weniger Lebensmittel zu verschwenden und ist nebenbei gut für´s eigene Budget. Informieren Sie sich doch mal, ob es in Ihrer Nähe Angebote zum Foodsharing gibt.
  • Sparen Sie bei oft teuren Softgetränken und Säften: Ein guter, preiswerter, und kalorienarmer Durstlöcher ist Leitungswasser. Ab und zu auch gemischt mit Obstsaft (1/3 Saft und 2/3 Wasser) oder einfach mit einem Spritzer Zitrone  ist für Geschmack und Abwechslung gesorgt. Auch ein kalter oder heißer Tee aus Kräutern oder Früchten ist eine gute Alternative.
  • Kaufen Sie saisonal und regional: Heimische, saisonale Lebensmittel sind meistens günstiger und schmecken auch besser, wenn sie reif geerntet werden. Einen guten Überblick wann welche Obst- und Gemüsesorten aus heimischem Anbau erhältlich sind, zeigt Ihnen der Saisonkalender. Auf Wochenmärkten bekommen Sie kurz vor Ende der Marktzeit die Produkte häufig auch günstiger.
  • Weitere Tipps finden Sie hier.
Mobilität
  • Finden Sie für Ihre alltäglichen Wege die günstigste Möglichkeit: Was können Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen? Lohnt sich eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte im ÖPNV?
  • Versuchen Sie, Fahrgemeinschaften zu bilden - gerade für tägliche Wege wie den Weg zur Arbeit oder zu Schule und Kita.
  • Auch für sonstige längere Fahrten können sich Fahrgemeinschaften lohnen, ob als Fahrer:in oder Mitfahrer:in. Über verschiedene Internetportale lassen sich Mitfahrgelegenheiten anbieten und finden, sowohl für einmalige als auch regelmäßige Fahrten.
  • Können Sie sich vorstellen, ganz auf ein eigenes Auto zu verzichten und statt dessen zum Beispiel Carsharing-Angebote zu nutzen?
  • Wenn Sie auf ein eigenes Kfz nicht verzichten können, sollten Sie prüfen, ob es bei der Kfz-Versicherung Einsparmöglichkeiten gibt: eine realistische Einschätzung, wie viele Kilometer pro Jahr Sie fahren, die Vereinbarung einer Werkstattbindung, eine Erhöhung der Selbstbeteiligung oder eine Beschränkung des Fahrerkreises können die Versicherungsprämie merklich senken. Im Fall der jährlichen Laufleistung ist dies in manchen Fällen sogar rückwirkend möglich. Achten Sie aber immer darauf, die erwarteten gefahrenen Kilometer pro Jahr wirklich realistisch anzugeben.
Notwendige Anschaffungen und Geräte
  • Prüfen Sie vor einem Neukauf, ob Sie ein vorhandenes Gerät auch reparieren lassen können. Kleine Elektrogeräte können Sie oft günstig in Repair-Cafés reparieren lassen.
  • Können Sie Benötigtes leihen oder mieten, weil Sie es gar nicht dauerhaft brauchen?
  • Bei manchen Geräten, wie zum Beispiel Smartphones, kann sich ein Gebrauchtkauf lohnen. Bei Geräten, die viel Strom verbrauchen, wie dem Kühlschrank, ist dies wahrscheinlich eher nicht sinnvoll. Denn: Je älter der Kühlschrank, umso mehr Strom verbraucht er. Wann es sich lohnt, einen neuen Kühlschrank zu kaufen erfahren Sie hier.
  • Ist die Spülmaschine kaputt? Hier lesen Sie, ob es sich lohnt, sie zu reparieren oder ob ein Neukauf besser wäre.
  • Übrigens: Spezielle Geräteversicherungen sind in den allermeisten Fällen überflüssig. Sie sichern immer nur die Beschädigung eines einzelnen Geräts ab. Dafür ist die Versicherung im Verhältnis viel zu teuer. Gerade bei Smartphones sollten Sie besser darauf achten, ob das Gerät leicht und kostengünstig reparierbar ist.
  • Auch Vieles andere können Sie gut und günstig gebraucht kaufen. Online-Portale wie Ebay oder private Kleinanzeigen, ob  online oder offline, erfordern etwas Zeit und Geduld. Dafür können Sie Gebrauchtes oft viel günstiger kaufen als Neuware im Laden. Vergessen Sie nicht, Preise sorgfältig zu vergleichen.
  • Egal, ob neu oder gebraucht: Vergleichen Sie Preise vor dem Kauf. Gerade bei größeren Anschaffungen, die Sie mit etwas Vorlauf planen, kann sich das lohnen, da vor allem die Preise im Netz stark schwanken können.
Verträge
  • Es lohnt sich, nach und nach bestehende Verträge zu prüfen und den Tarif oder den Anbieter zu wechseln, wenn es günstigere Optionen gibt. Überlegen Sie zum Beispiel, ob Sie auch mit einem kleineren und dafür günstigeren Leistungspaket auskommen können.
  • Prüfen Sie zum Beispiel, ob sich ein Wechsel des Telefon- und Internetanbieters lohnt. Informationen zu Tarifen im Mobilfunk finden Sie hier.
  • Bei manchen Verträgen wie Versicherungen lohnt es sich, diese einmal für ein ganzes Jahr statt monatlich zu zahlen. Weitere Spartipps bei Versicherungen haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Fernwärme

Klageregister eröffnet: vzbv verklagt E.ON und HanseWerk Natur

Seit 2020 haben E.ON und HanseWerk Natur ihre Fernwärmepreise um ein Vielfaches erhöht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält die Preiserhöhungen für rechtswidrig und verklagt die Unternehmen. Tragen Sie sich ins Klageregister ein, um an der Sammelklage teilzunehmen.
Justitia Gericht Urteil Recht

Klageregister eröffnet: Jetzt mitmachen bei Sammelklage gegen ExtraEnergie

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Anbieter ExtraEnergie. Es geht um enorme Preiserhöhungen um teilweise mehr als 200 Prozent. Mit der Sammelklage will der vzbv Rückzahlungen für Kund:innen erreichen.
Essenreste auf einem Teller

Marktcheck: kleine Portionen in der Gastronomie noch nicht Standard

Wenn Restaurantgäste zwischen verschiedenen Portionsgrößen wählen oder übriggebliebenes Essen mitnehmen könnten, würden weniger Lebensmittel als bisher im Müll landen. Doch nur wenige Restaurants nutzen bisher ihre Möglichkeiten, wie der Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt.