Das Wichtigste in Kürze
- Wir gehen gegen rechtswidrige Praktiken von Unternehmen vor.
- Ziel ist, Verstöße zu beenden und zukünftige zu verhindern.
- Hinweise von Verbraucher:innen sind eine wichtige Grundlage unserer Arbeit
Was wir unter Rechtsdurchsetzung verstehen
Rechtsdurchsetzung bedeutet, geltendes Verbraucherrecht gegenüber Unternehmen durchzusetzen. Dabei geht es meist nicht um einzelne Streitfälle, sondern um systematische oder wiederholte Verstöße, zum Beispiel durch irreführende Werbung, unzulässige Vertragsklauseln oder intransparente Online-Angebote.
Während die Beratung Verbraucher:innen bei individuellen Problemen unterstützt, zielt Rechtsdurchsetzung darauf ab, Missstände am Markt insgesamt zu beseitigen.
Typische Themen
- irreführende oder unlautere Werbung
- unwirksame Vertragsklauseln und AGB
- Probleme im Online-Handel (z. B. Widerruf, Preisangaben, Dark Patterns)
- unfaire oder intransparente digitale Dienste
Unsere Instrumente
Je nach Sachlage setzen wir unterschiedliche rechtliche Mittel ein:
- Abmahnungen, um Rechtsverstöße außergerichtlich zu beenden
- Unterlassungsklagen, wenn Unternehmen nicht reagieren
- Verbandsklagen, wenn viele Verbraucher:innen betroffen sind
Ziel ist nicht die Durchsetzung einzelner Zahlungsansprüche, sondern die nachhaltige Unterbindung rechtswidriger Praktiken.
So gehen wir vor
- Prüfung von Hinweisen und Marktbeobachtung
- rechtliche Bewertung des Sachverhalts
- außergerichtliches oder gerichtliches Vorgehen
- Kontrolle der Einhaltung
Fall melden
Wenn Sie den Eindruck haben, dass ein Unternehmen gegen Verbraucherrecht verstößt und viele betroffen sein könnten, können Sie uns einen Hinweis geben. Hilfreich sind kurze Schilderungen des Problems sowie Belege wie Screenshots oder Vertragsunterlagen.
Bitte senden Sie nur Informationen, die für die Prüfung erforderlich sind.
Sie können sich direkt über unser Kontaktformular an uns wenden, oder per Mail an rechtsdurchsetzung@vz-rlp.de
