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Klima-Mythos: “Klimawandel hat es schon immer gegeben. Wo ist das Problem?”

Auf der Erde gab es immer wieder Eis- und Warmzeiten mit großen Temperaturschwankungen. Grönland war einmal eine grüne, eisfreie Insel. In den Eiszeiten gab es dicke Eisschilde fast bis zum Äquator. Wo ist also das Problem?
Fakten:Ja, es hat schon immer den Wandel zwischen Warm- und Eiszeiten gegeben und auch die Temperaturen waren schon deutlich höher als heute.
Aber: Der Wandel zwischen Warm- und Eiszeiten hat sich über Jahrtausende bis Jahrmillionen hingezogen. Damit hatte die Natur mit all ihren Lebewesen und Pflanzen wenigstens eine kleine Chance, sich an die Veränderungen anzupassen. Und trotzdem sind viele Arten ausgestorben.
Jetzt ist die Klimaerwärmung aber rasend schnell.
Klima-Mythos: “CO2 ist als Grundlage unserer Existenz in der Atmosphäre notwendig, denn unsere Pflanzen brauchen es.”
Behauptung:
CO2 war schon immer in unserer Atmosphäre, kommt aber nur in geringsten Mengen vor.
CO2 und andere Treibhausgase machen das Leben auf der Erde erst möglich, denn ohne diese Atmosphäre wäre es auf der Erde viel zu kalt, um zu überleben. Das kann doch nicht schädlich sein.
Fakten:
CO2 ist ein Spurengas. Das bedeutet, dass es seine Wirkung bereits in ganz kleinen Mengen voll entfaltet. Es gibt nur Spuren davon in unserer Atmosphäre.
Aber: Diese geringe Menge ist sehr wirkungsvoll.
Sie steigt rasend schnell und hält damit immer mehr Wärme in der Atmosphäre, die Erde erwärmt sich weiter und weiter.
Klima-Mythos: “Erneuerbare Energien reichen nicht aus. Wir brauchen Atomkraft.”
Behauptung:
Deutschland ist vom Stromexport- zum Stromimportland geworden. Seitdem die deutschen AKWs abgeschaltet wurden, sind wir von anderen abhängig. Wir brauchen die Atomkraft, denn die erneuerbaren Energien sind nicht ausreichend und unzuverlässig.
Fakten:
Seit dem Abschalten der AKWs hat Deutschland mehr Strom importiert als exportiert. Der Strom am europäischen Strommarkt wird immer da gekauft, wo er am günstigsten ist. Deshalb sind 2023 über 50 % unseres Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt (und importiert) worden, da wir in Deutschland noch nicht genügend eigene Anlagen zur Erzeugung von EE-Strom haben. Anlagen, die erneuerbare Energie nutzen, wie Windräder und Solaranlagen, erzeugen "sauberen" und kostengünstigen Strom, der unser Klima nicht belastet.
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Auf der Erde gab es immer wieder Eis- und Warmzeiten mit großen Temperaturschwankungen. Grönland war einmal eine grüne, eisfreie Insel. In den Eiszeiten gab es dicke Eisschilde fast bis zum Äquator. Wo ist also das Problem?
Ja, es hat schon immer den Wandel zwischen Warm- und Eiszeiten gegeben und auch die Temperaturen waren schon deutlich höher als heute.
Aber: Der Wandel zwischen Warm- und Eiszeiten hat sich über Jahrtausende bis Jahrmillionen hingezogen. Damit hatte die Natur mit all ihren Lebewesen und Pflanzen wenigstens eine kleine Chance, sich an die Veränderungen anzupassen. Und trotzdem sind viele Arten ausgestorben.
Jetzt ist die Klimaerwärmung aber rasend schnell.














