Fit und gut drauf beim Sport mit der richtigen Ernährung?
Die Teilnehmenden erwerben im Workshop der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern Ernährungskompetenz beim Freizeitsport. An bis zu sechs Stationen werden Sportlerprodukte bewertet, die Werbung hinterfragt sowie preiswerte und gesunde Alternativen erarbeitet.

Allgemeine Informationen
ernaehrung@verbraucherzentrale-mv.eu
T +49 381 208 70 17
Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Fachbereich Lebensmittel und Ernährung
Erich-Schlesinger-Straße 35, 18059 Rostock
HINTERGRUND
Die Werbung erweckt den Eindruck, dass Sport ohne die zusätzliche Einnahme von Power-Pillen, -Pulvern oder -Riegeln nicht mehr zu dem erhofften Ergebnis führt. Dieser Workshop zeigt den Teilnehmenden eine gesunde und ausgewogene Ernährung beim Sport ohne spezielle Produkte auf. Sie arbeiten an bis zu sechs Stationen und reflektieren dabei die eigenen Erfahrungen im Sportalltag. Die Teilnehmenden lernen Begriffe wie "isoton" und "proteinreich" einzuordnen und setzen sich mit der Lebensmittelkennzeichnung auseinander. Es werden Vor- und Nachteile in der Zusammensetzung von Sportlerlebensmitteln erarbeitet und eigene gesunde Alternativen an Getränken und Müslis zusammengestellt.
LERNZIELE
Die Teilnehmenden
- reflektieren die eigene Essbiografie und die eigenen Konsumentscheidungen
- setzen sich kritisch mit Werbeaussagen auf Sportlerprodukten oder in einschlägigen Internetforen auseinander
- erweitern ihre Konsumkompetenz für Lebensmittel, die sich für Sportler eignen
- werden motiviert, auf eine ausgewogene Ernährung beim Sport zu achten
KONZEPT
An bis zu sechs Stationen erarbeiten die Teilnehmenden Möglichkeiten für eine gesunde und ausgewogene Ernährung auch beim Sport:
Station 1: Mit der richtigen Ernährung durchstarten
Kennenlernen des Pyramiden-Modells; Erarbeiten, welche Lebensmittel für Sportler:innen im Alltag und im Training besonders wichtig sind; Vergleich mit den eigenen Erfahrungen
Station 2: Sportliche Durstlöscher
Erarbeiten der Begriffe „hypo- / iso- / hyperton“ und Einordnen typischer Sportlergetränke in diese Kategorien;
Mixen von eigenen Alternativen unter Beachtung des Zuckergehaltes
Station 3: Das muss drauf stehen
Würfelspiel zur Lebensmittelkennzeichnung am Beispiel von Sportlerlebensmitteln
Station 4: Sport steht drauf – Was ist drin?
Vergleich der Zusammensetzung typischer Sportlerlebensmittel wie Eiweißshakes, Kohlenhydratgele oder Energieriegel mit dem Bedarf von Sportler:innen; Sammeln von Vor- und Nachteilen dieser Produkte.
Station 5: Power-Bowl selbst mischen
Zusammenstellen eines eigenen Müslis und Berechnung ausgewählter Nährwerte der Müslimischung
Station 6 (optional): Pillen und Pülverchen
Bewertung von typischen Inhaltsstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln für Sportler mit Hilfe eines Puzzles; Prüfen von Werbeversprechen; Erarbeiten von Alternativen für diese Substanzen; Sensibilisieren für Risiken, die mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln verbunden sind
VORAUSSETZUNGEN
- Raum im Erdgeschoss oder am Fahrstuhl
- 5 Tischgruppen á 2 Tische und Stühle je Teilnehmendenzahl
- warme Abwaschmöglichkeit im Raum oder in der Nähe








