Das Fair Trade ABC

Stand: 26. August 2020

Was bedeutet eigentlich Fair Trade? Was können wir damit verändern? Wir haben ein kleines ABC für Sie zusammengestellt.

Armut: Weltweit leben 702 Millionen Menschen in extremer Armut, etwa 70 Prozent sind Frauen.

Bildung: Einnahmen kommen auch Kindern zugute, denn sie können in die Schule gehen. 

Chancen: besonders Frauen werden unterstützt und gefördert.

Die fairen Wochen: machen Sie mit und greifen Sie bewusst zu fairem Kakao, Zucker, Saft, Gewürzen…

Einkauf: Sie suchen Fairtrade gelabelte Produkte? Der Einkaufsfinder hilft Ihnen dabei und zeigt Ihnen, wo Sie Fairtrade gelabelte Produkte finden.

Fair handeln bedeutet:

  • gerechter Lohn durch stabile Preise 
  • langfristige Handelsbeziehungen 
  • gute Arbeitsbedingungen für die Kleinbauern

 

Gründung: 1950 entstand die Fairtrade- Bewegung, um die Armut in Entwicklungsländern zu bekämpfen.

Handy: Schon gehört? In fairen Smartphones stecken recyceltes Plastik und Fairtrade Gold.

Informationen: Welches Produkt ist fair produziert? Labels und Siegel helfen beim Finden und Erkennen.

Jede*r kann einen Beitrag leisten, mit dem Kauf fair gehandelter Produkte.

Kaffee: Kooperationen für fairen Kaffee nur aus Frauenpower sorgen für merh Geichberechtigung.

Länder: 73 Länder und 1,66 Milliarden Bauern/Bäuerinnen sind in Fair Trade Organisationen zusammengeschlossen.

Meine faire Stadt: immer mehr Städte fördern das Angebot fairer Produkte. Finden Sie die Stadt in Ihrer Nähe hier.

Nicht mehr ganz neu: Das staatliche Siegel „grüner Knopf“ verrät, ob Kleidung nachhaltig produziert wurde.

Orangen: knapp 80 Prozent der weltweiten Orangensaft-Exporte stammen aus Brasilien.

Preis: Die Plantagenarbeiterinnen und Plantagenarbeiter erhalten einen Mindestpreis für ihre Ernte.
 

Rückverfolgbarkeit: Jein! Der Mengenausgleich erlaubt teilweise faire mit konventioneller Ware zu mischen.

Schokolade: Lust auf Süßes? Dann naschen Sie doch ein Fair Trade-Produkt.

Tasse Tee = Teuer? Eine Tasse Fair Trade Tee kostet nur wenige Cent mehr als die herkömmliche Variante.

Umwelt: Etwa 70 Prozent der fairen Produkte sind biologisch angebaut: gut für die Natur.
 
Vergleich: etwa 14 Prozent des Verkaufspreises einer Fairtrade Banane bleiben beim Bauern/ der Bäuerin, nur 7 Prozent bei einer herkömmlich.
 

Weltläden: die Fachgeschäfte sind seit 40 Jahren aktiv. Überzeugen Sie sich selbst in einer der 900 Filialen.

X Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen: wir fordern mehr Klarheit: eine gesetzliche Definition von „Fair“ und ein einheitliches Siegel.

Yes we cook: holen Sie sich ein Rezeptbuch beid er Verbraucherzentrale und bereiten ein faires Dinner zu.

Ziele: Genuss mit Zukunft durch mehr Geld für Erzeugerinnen udn Erzeuger, gute Bildung für Kinder und Gleichberechtigung für Frauen. Weitere Informationen gibt es hier.